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17 Februar, 2023

Das Kscope-Label

 Unter den tragenden Säulen des Prog-Rock




Progressive Rock spielt auch im 21. Jahrhundert eine große Rolle. Das liegt u.a. an dem quirligen britischen Label Kscope, unter dessen Ägide einige Meilensteine ​​des Neo-Prog (oder, wie einige meinen, des Post-Progressive) erschienen sind.

      
 Giancarlo Erra und Nosound sind ebenso im Kscope-Katalog wie The Pineapple Thief 





Der Gründer und Leiter für Marketing und Vertrieb bei Kscope ist Johnny Wilks. In den späten 1990er Jahren gründete Wilks Kscope ausschließlich für Porcupine Tree. Bald aber nahm das in London ansässige Label auch außerhalb des künstlerischen Horizonts von Steven Wilson eine eigene Identität an. Ein wichtiger Schritt war die Entscheidung, The Pineapple Thief unter Vertrag zu nehmen. Kurz danach waren Anathema und Lunatic Soul an der Reihe... Es war 2008 und das Abenteuer hatte gerade erst begonnen.

Anscheinend ist der Name „Kscope“ eine Idee Wilsons, der dem Unternehmen lange als Musiker und Berater zur Verfügung blieb.

Die Beziehung zwischen Kscope und dem Porcupine Tree-Frontmann erreichte 2013 ihren Höhepunkt mit der Veröffentlichung von The Raven That Refused To Sing (And Other Stories), einem Album, das dem Label zum definitiven Wachstum verhalf.

"Grundsatz von Kscope ist es, jedem Künstler das Gefühl zu geben, Teil einer großen Familie zu sein. In so einer sozialen Stuktur spielen Gespräche und enge Zusammenarbeit eine entscheidende Rolle“, sagt Johnny Wilks.

Strategien müssen individuell angewendet werden…

"...daher ändert sich unsere Arbeitsweise, je nachdem, ob das Produkt in die Sphäre des ‚Meditative Rock‘ – wie im Fall der Nordic Giants, einer noch relativ unbekannten Gruppe – oder ob es zu einem großen Prog-Tier wie Ian Anderson gehört. Es gibt im Übrigen auch Shooting Stars wie z.B. TesseracT, um die man sich kümmern muss".

Eine der Bands des Labels Kscope: TesseracT

(Acle Kahney [alle Instrumente] - Ashe O`Hara mal für zwei, drei Jahren und jetzt wieder Daniel Tompkins [Gesang] - Amos Williams [Bass] - Jay Postones [Schlagzeug]),

hier mit ihrem 2021 Album

   P o r t a l s


"Post-Progressive" ist der Name, den dasselbe Label für die musikalische Richtung gewählt hat, die es auszeichnet. 
Nach nur zehn Jahren seines Bestehens, gehörte Kscope bereits zu den Standards des progressiven Genres im 21. Jahrhundert. Und es ist heute – sagen viele Fans – einfach unersetzlich.




Hier einige Künstler, die über Kscope veröffentlicht haben: 

Giancarlo Erra (Nosound), Anathema, Mariusz Duda (Lunatic Soul), Gazpacho, Aviv Geffen (Blackfield, sein Projekt mit Steven Wilson), The Pineapple Thief mit Gavin Harrison, das russische Duo iamthemorning (d.h. Marjana Semkina und Gleb Kolyadin)...

Empyre, aus den Vereinigten Staaten: einer der neuesten Einkäufe von Kscope 






      Weitere Links

"Kscope Podcast" (auf Soundcloud): Hier die Folge mit den "Top 10 Steven Wilson Songs"



26 März, 2020

60-minütige Audiokassette mit nur Progrock

"Ihr besitzt eine alte Kompaktkassette von 1 Std. Dauer. Eure Aufgabe ist, sie mit 4 Progressive-Rock-Songs aufzunehmen. Es soll sich also um etwa 15-Minuten-Songs oder -Suites handeln. Fertig? Los!"



Ach ja, die gute alte Analog-Zeit! Na gut. Diese Einladung auf einem Musikforum will Rockpolitrix gern annehmen. Also: 4 Prog-Suites. Wir möchten die bekannten Grössen vermeiden - z.B. Yes, Genesis, Pink Floyd - und "Neoprog" (oder "Neo-Progressive") mit älteren und nichtsdestoweniger hochqualitativen Sounds vereinen, und Experimentelles neben Symphonic Rock vorlegen. 
Anforderung sehr schnell gelöst:

1) Can - "Animal Waves". Dauer: 15:27
2) Porcupine Tree - "The Sky Moves Sideway (Phase 2)". Dauer: 15:09 (die letzte Minute des Liedes wird out-gefadet.)
3) The Residents - "Swastikas on Parade". Dauer:  17:46 (Or, as alternative: "Six Things to a Cycle". Dauer: 17:44)
4) Spock's Beard - "The Doorway". Dauer: 11:36

Can Porcupine Tree The Residents The Residents (alternative choice) Spock's Beard
***

17 August, 2016

Bald zurück!

Hallo hallo! 

Rockpolitrix ist bald zurück! 



Die Themen bleiben die gleichen. Nur die Häufigkeit der Posts wird sich bessern: Ich will in der Tat mindestens ein Artikelchen jede Woche veröffentlichen...




Profil von Rockpolitrix:



Untertitel: 'Stereophonische Gedanken'.

Dieses Blog beschäftigt sich mit Themen, die Musikliebhabern interessieren. Progressive Rock ist der Hauptpunkt, aber ich rezensiere auch Klassik, Jazz, Pop... und natürlich Konzerte und ähnliche Events.


Bis...............................bald!!! 


16 April, 2009

ProgTV

Musik > Videoclips > Rock > Art Rock > Progressive [Prog rock] > WebTv

ProgTV

15 Januar, 2008

'Control' - Eine filmische Biographie über Ian Curtis

Ian Curtis - Control

Ein Film von Anton Corbijn. In der Hauptrolle: Sam Riley.

Szenenbilder hier (stern.de).

Mit seiner Band Joy Division hat Ian Curtis Popgeschichte geschrieben, den Kampf gegen Krankheit und Depressionen aber verloren.
Geboren wurde er am 15. Juli 1956 in Manchester, einem traditionellen Industrieballungszentrum, dessen düstere Arbeiterviertel bereits von Friedrich Engels geschildert wurden. Aus der Stadt im Nordwesten Englands stammen neben Curtis Morrissey (The Smiths), Mark E. Smith (The Fall) und die Brüder Gallagher (Oasis), aber auch Genesis P-Orridge, der Kopf der Industrial-Pioniere Throbbing Gristle.
Ian Curtis wuchs im kleinbürgerlichen Milieu auf, sein Vater war Polizeibeamter. Bereits als Jugendlicher fiel er durch exzentrisches Verhalten auf. Er schnüffelte giftige Substanzen oder stahl wahllos Medikamente von benachbarten Rentnern.
Er träumte vom Popstar-Ruhm und fand Unterstützung bei seiner Jugendliebe Deborah (in Control gespielt von Samantha Morton), die er gleich heiratete. Bald schon erwartete das Paar ein Kind. Zum Familienmenschen machte das Curtis allerdings nicht. Er trieb seine Karriere als Sänger der Band Joy Division voran. Seiner monotonen, dunklen Stimme zum düsteren Indierock folgte bald eine ansehnliche Fangemeinde. Eins von den Groupies, Annik (gespielt von Alexandra Maria Lara), hatte es Curtis besonders angetan. Glücklich war der Sänger trotzdem nicht, denn zu ausgeprägten Selbstzweifeln kam auch noch Epilepsie hinzu. Die warf den Erfolg der durchstartenden Band immer wieder zurück. So warteten Manager und Bandkollegen die meiste Zeit darauf, dass es ihm wieder besser ging. Als der Plattenvertrag und die Tourangebote kamen, verstärkte das Curtis' Hadern mit dem Leben nur noch. Der junge Mann rieb sich auf zwischen Ruhm, Krankheit, Drogen und den gespaltenen Gefühlen zu seiner Frau und der Geliebten. Die meiste Zeit schien Curtis in einer selbstentworfenen Hölle zu schmoren, und da konnte ihm niemand heraushelfen, weder Frauen noch Freunde. Er beging Selbstmord am 18. Mai 1980, mit 23 Jahren.


Starfotograf Anton Corbijn ist mit dem biographischen Film Control nicht nur eine imposante Charakterzeichnung sondern auch eine Geschichtsstunde des Pop gelungen. Sehenswert!

21 Januar, 2006

Elektromusik gestern und heute

Vor zehn Jahren galt elektronische Musik als Sound der Zukunft. Heute kämpfen DJs, Produzenten und Künstler mit der Langeweile, einem schwindenden Markt und dem Verlust ihres jugendlichen Images.
Warum das?
Es reicht nicht aus, das Geigenspiel gut zu beherrschen, um sich als neuer Paganini zu verdingen! Schon der Krautrock wusste die Möglichkeiten der "synthetischen" Instrumenten zu nutzen. Affenstunde der Popol Vuh war eines der ersten Alben, bei dem eine Rockband den großen Moog-Synthesizer einsetzte. Und es scheint ebenfalls eine Ewigkeit her zu sein, seit Klaus Schulzes erste Soloplatte Irrlicht, gleichzeitig auch seine erste als Keyboarder, erschien. Es waren lauter mehr oder weniger gewagten Experimenten (nicht so gewagt wie die von Stockhausen, aber immerhin!) und fast alle - glücklicherweise! - von faszinierenden Hirnimpulsen - d.h: von der Kreativität - getragen.
35 Jahre später sind viel bessere technische Mittel da. Das ist auch gut, und wir sind dankbar dafür - aber letztlich müssen sie auch wirklich zur Schaffung guter Soundprodukten führen. Eine Recherche im Internet führt uns zu dem Ergebnis, dass die heutige Lage nicht ganz so düster ist, wie man annehmen könnte. Uninspirierte Musiker gibt's viele, aber auch einige gute, die ausserhalb der Disco-Dimension bleiben wollen.
Und wo findet man die?
Man kann da probieren:
Elektro-Kartell (Ein richtiger Fundus an Infos für Freaks der Elektro- und Syntheziser-Musik, mit nutzvollen Links.)
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menschen! humanoiden! mitmaschinen! ungehoerte, faszinierende welten der elektomusik mit und ohne beat, mit und ohne stimme...
Das ist das Selbstporträt von Maschinensound. Auf der Homepage findet man sowohl viele Audio-Files zum free downloaden als auch einen Link auf eine breite Synth-Database.
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Für eine ruhig und manchmal sogar leicht melancholisch Elektromusik empfiehlt Rockpolitrix folgende Adressen:
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Ansonsten schauen Sie hier:
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Apropos Schulze: Der Herr der Klangwelten ist noch sehr aktiv! Hier seine Homepage.

Oder kennen Sie schon der grosse EDGAR FROESE?