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14 April, 2025

Alles Gute zum Geburtstag, Sonja Kristina!

Happy Birthday! an Sonja Kristina Linwood,

geb. Sonja Christina Shaw,

bekannt als Sonja Kristina

(14.4.1949 in Brentwood, GB).



 Vom Folk-Rock zum Prog-Rock

    Curved Air, 1972 - Französisches Fernsehen


Ohne ihre Frontfrau Sonja Kristina wäre Curved Air nie die Band geworden, die sie war!



Die Engländerin Sonja Kristina hatte bereits einen guten Namen in der Londoner Folk-Szene und sogar einige Auftritte im britischen TV als "Sonja" hinter sich, bevor sie 1968 eine tragende Rolle in dem Musical Hair erhielt. Nebenher sang sie noch in anderen Bands (beispielweise vertrat sie Sandy Denny bei Strawbs), bevor sie am 1. Januar 1970 die offizielle Einladung erhielt, als Sängerin bei Curved Air einzusteigen. Ein Angebot, das sie natürlich nicht ausschlagen konnte. Als 1976 nach sieben Alben (sechsmal Studio, einmal Live) erstmal Schluß mit der Band war, kehrte sie ans Theater zurück, ohne die Musik jedoch gänzlich an den Nagel zu hängen. 1980 erschien schließlich ihr erstes, gleichnamiges Soloalbum, das elf Jahre später von Songs From The Acid Folk gefolgt wurde. 

 Sonja & Stewart Copeland - 1982.    Image by © Lynn Goldsmith/Corbis © Corbis.  All Rights Reserved.


Sonja war von 1980 bis 1991 mit dem Police-Musiker Stewart Copeland verheiratet, mit dem sie zwei Söhne hat. 

Copeland adoptierte auch ihren Sohn aus einer früheren Beziehung. 

Sie lernte Copeland kennen, als er zunächst Road Manager und dann Schlagzeuger bei Curved Air (1974–1976) war. Nach Curved Air, grundete Stewart Copeland zusammen mit dem Sänger Sting und dem Gitarristen Andy Summers die legendäre Gruppe The Police.

 Das Paar ließ sich 1991 scheiden.

 Stewart Copeland

    Die E-Geige von Curved Air. (Darryl Way.) Und die Stimme von Sonja Kristina.
"Back Street Luv"


 Curved Air, 1970-71


 Curved Air, 1975



    Songs from the Acid Folk


 






17 Februar, 2023

Das Kscope-Label

 Unter den tragenden Säulen des Prog-Rock




Progressive Rock spielt auch im 21. Jahrhundert eine große Rolle. Das liegt u.a. an dem quirligen britischen Label Kscope, unter dessen Ägide einige Meilensteine ​​des Neo-Prog (oder, wie einige meinen, des Post-Progressive) erschienen sind.

      
 Giancarlo Erra und Nosound sind ebenso im Kscope-Katalog wie The Pineapple Thief 





Der Gründer und Leiter für Marketing und Vertrieb bei Kscope ist Johnny Wilks. In den späten 1990er Jahren gründete Wilks Kscope ausschließlich für Porcupine Tree. Bald aber nahm das in London ansässige Label auch außerhalb des künstlerischen Horizonts von Steven Wilson eine eigene Identität an. Ein wichtiger Schritt war die Entscheidung, The Pineapple Thief unter Vertrag zu nehmen. Kurz danach waren Anathema und Lunatic Soul an der Reihe... Es war 2008 und das Abenteuer hatte gerade erst begonnen.

Anscheinend ist der Name „Kscope“ eine Idee Wilsons, der dem Unternehmen lange als Musiker und Berater zur Verfügung blieb.

Die Beziehung zwischen Kscope und dem Porcupine Tree-Frontmann erreichte 2013 ihren Höhepunkt mit der Veröffentlichung von The Raven That Refused To Sing (And Other Stories), einem Album, das dem Label zum definitiven Wachstum verhalf.

"Grundsatz von Kscope ist es, jedem Künstler das Gefühl zu geben, Teil einer großen Familie zu sein. In so einer sozialen Stuktur spielen Gespräche und enge Zusammenarbeit eine entscheidende Rolle“, sagt Johnny Wilks.

Strategien müssen individuell angewendet werden…

"...daher ändert sich unsere Arbeitsweise, je nachdem, ob das Produkt in die Sphäre des ‚Meditative Rock‘ – wie im Fall der Nordic Giants, einer noch relativ unbekannten Gruppe – oder ob es zu einem großen Prog-Tier wie Ian Anderson gehört. Es gibt im Übrigen auch Shooting Stars wie z.B. TesseracT, um die man sich kümmern muss".

Eine der Bands des Labels Kscope: TesseracT

(Acle Kahney [alle Instrumente] - Ashe O`Hara mal für zwei, drei Jahren und jetzt wieder Daniel Tompkins [Gesang] - Amos Williams [Bass] - Jay Postones [Schlagzeug]),

hier mit ihrem 2021 Album

   P o r t a l s


"Post-Progressive" ist der Name, den dasselbe Label für die musikalische Richtung gewählt hat, die es auszeichnet. 
Nach nur zehn Jahren seines Bestehens, gehörte Kscope bereits zu den Standards des progressiven Genres im 21. Jahrhundert. Und es ist heute – sagen viele Fans – einfach unersetzlich.




Hier einige Künstler, die über Kscope veröffentlicht haben: 

Giancarlo Erra (Nosound), Anathema, Mariusz Duda (Lunatic Soul), Gazpacho, Aviv Geffen (Blackfield, sein Projekt mit Steven Wilson), The Pineapple Thief mit Gavin Harrison, das russische Duo iamthemorning (d.h. Marjana Semkina und Gleb Kolyadin)...

Empyre, aus den Vereinigten Staaten: einer der neuesten Einkäufe von Kscope 






      Weitere Links

"Kscope Podcast" (auf Soundcloud): Hier die Folge mit den "Top 10 Steven Wilson Songs"



24 August, 2012

T. Rex: Zwischen Glam und Punk

T. Rex (Tyrannosaurus Rex) und Marc Bolan zählen zu den Protagonisten des Glam Rock und Vorbereitern des Punk. Während ihrer kommerziell erfolgreichen Phase als "Teeniebopper" eher belächelt, erfuhren sie in den letzten Jahren auch von Musikhistorikern Anerkennung.



Mit seinem zurückhaltend androgynen Äußeren (beeinflußt vom Maler Alfons Mucha) und seinen langen Korkenzieherlocken verkörperte Marc Bolan (echter Name: Marc Feld) für die Kinder der siebziger Jahre den Geist des Londoner Undergrounds. Er kam bei einem Autounfall auf der Straße Queen's Ride im Zentrum Londons am 16. September 1977, nur wenige Tage vor seinem 30. Geburtstag, ums Leben. Fahrerin des Austin Mini war seine Freundin, die Sängerin Gloria Jones, die schwerverletzt überlebte.
Von Beginn an war Bolan Initiator, Ideengeber, Songschreiber, Sänger und unbestrittener Frontmann der Gruppe. Somit war sein Tod gleichbedeutend mit dem Ende des Projekts und der Musikgruppe T. Rex. "Prophet einer neuen Generation": so nannte ihn Melody Maker, während für den N.M.E. (New Musical Express) war er "Elfe Presley".



Der Mitbegründer von Tyrannosaurus Rex, Steve "Peregrin" Took, starb am 27. Oktober 1980 im Alter von 31 Jahren, als er sich an einer Cocktailkirsche verschluckte.

Steve Currie verunglückte am 28. April 1981 bei einem Autounfall in Portugal.

Mickey Finn verstarb am 11. Januar 2003 im Mayday Hospital in Croydon im Alter von 55 Jahren an den Folgen jahrelangen Drogenmissbrauchs.

Peter "Dino" Dines verstarb am 28. Januar 2004 an einem Herzinfarkt.



Eine gute Auswahl der ersten T.Rex Songs und der Vorphase ist die Bolan Boogie-Compilation.


"The first greatest hits collection from T. Rex!"