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31 Oktober, 2012

Kuno's TV: Woodstock


KUNO'S Woodstock Teil1

Kuno | Myspace Video



KUNO'S Woodstock Teil2

Kuno | Myspace Video


Woodstock Music and Art Festival

vom 15. - 17. August 1969

Woodstock, das legendäre Musikfestival im August 1969, ist bereits kurz nachdem es stattgefunden hatte ein Synonym für Flowerpower und die gesamte Hippiebewegung geworden und dieser Mythos ist bis heute ungebrochen.Woodstock 1969

Was einmal als ein kommerzielles zweitägiges Festival für 50.000 Besucher geplant war, artete zu einem chaotischen aber friedlichen dreitägigen Riesenereignis mit ca. 500.000 Besuchern aus. Genaue Besucherzahlen kennt keiner, denn die Absperrungen hielten dem Ansturm irgendwann nicht mehr stand und so kamen Menschen ohne Ticket und ungezählt auf das Gelände bei der kleinen Stadt Bethel im Bundesstaat New York.
Das Festival fand offiziell vom 15. bis 17. August 1969 statt, endete tatsächlich jedoch am Morgen des 18. Augusts. Drei Tage lang gab es Konzerte, drei Tage lang wurde gecampt, getanzt und gefeiert.
Woodstock Music Festival

Unter den auftretenden Bands fehlten zwar einige der ganz großen Stars der Zeit, weder die Beatles noch die Rolling Stones traten auf und auch der in der Nähe lebende Bob Dylan erschien nicht. Es konnten aber dennoch 32 hochkarätige Künstler und Gruppen der Folk-, Rock- und Bluesszene engagiert werden, so dass die Gesamtheit der auftretenden Musiker wie ein Magnet auf die Musikbegeisterten des ganzen Landes wirkte. Insgesamt waren Schätzungen zu Folge eine Millionen Menschen unterwegs um bei diesem Spektakel dabei zu sein, viele von ihnen blieben aber im dadurch entstanden Verkehrschaos stecken und mussten umkehren. Aus dem gleichen Grund wuchsen auch die Kosten für das Festival überdimensional an, denn Musiker, Essen und medizinische Versorgung mussten über Hubschrauber angeliefert werden. Die Veranstalter konnten erst später mit dem Film und dem Album kommerzielle Erfolge erzielen.

Teilnehmer

Joan Baez; Paul Butterfield Blues Band; Country Joe and the Fish; Grateful Dead; Keef Hartley; Incredible String Band; Melanie Safka; Santana; Ravi Shankar; Sweetwater; Johnny Winter; The Band; Canned Heat; Creedence Clearwater Revival; Arlo Guthrie; Richie Havens; Janis Joplin; Mountain; John Sebastian; Sly and the Family Stone; Ten Years After; Iron Butterfly; Blood, Sweat & Tears; Joe Cocker; Crosby, Stills, Nash & Young; Tim Hardin; Jimi Hendrix; Jefferson Airplane; Quill Sha-Na-Na; Bert Sommer; The Who.



Woodstock - Der Film

Über zwanzig Kameraleute erstellten auf dem Festival mehr als hundert Stunden Farbfilmmaterial aus dem ein dreistündiger Film entstand.
Nachdem das eigentliche Musik Festival für die Veranstalter ein finanzielles Desaster gewesen war, spielte dieser Film die ersten fünf Millionen Dollar innerhalb von nur achtzehn Wochen ein.

08 Oktober, 2011

John Lennon, zur Erinnerung - Give Peace a Chance

(* 9. Oktober 1940 in Liverpool, England; † 8. Dezember 1980 in New York, USA)



Wenn ein Verrückter namens Chapman hätte nicht, vor über 30 Jahren, John Lennon umgebracht, würde der ex-Beatle noch unter uns weilen. Ob John noch imstande wäre, Lieder wie Imagine, Give Peace a Chance oder Happy Christmas (War Is Over) zu komponieren, ist fraglich; aber nicht das ist der springende Punkt. Rockpolitrix meint: schafft uns die uninspirierten "Künstler" vom Hals und lass uns die Songpoeten behalten!
Mögen Dylan, Tom Petty, Leonard Cohen, die Stones, Bowie und Neil Young ewig leben. Und ein Hoch auf die Rockmusik!

John Lennon
Give Peace a Chance


Two, one, two, three, four
Ev'rybody's talking about
Bagism, Shagism, Dragism, Madism,
Ragism, Tagism
This-ism, That-ism, is-m, is-m, is-m
All we are saying is give piece a chance,
All we are saying is give piece a chance

C'mon
Ev'rybody's talking about ministers,
Sinister, Banisters
And canisters, Bishops, Fishops,
Rabbis, and Pop eyes, Bye, bye, bye byes
All we are saying is give peace a chance,
All we are saying is give peace a chance

Let me tell you now
Revoluton, evolution, masturbation,
Flagellation, regulation, integrations,
Meditations, United Nations,
Congratulations
All we are saying is give peace a chance,
All we are saying is give peace a chance

Ev'rybody's talking about
John and Yoko, Timmy Leary, Rosemary,
Tommy Smothers, Bobby Dylan,
Tommy Copper,
Derek Taylor, Norman Mailer,
Allen Ginsberg, Hare Krishna,
Hare Krishna
All we are saying is give peace a chance,
All we are saying is give peace a chance



Siehe auch:
http://www.indiepedia.de/index.php?title=John_Lennon

15 Januar, 2008

'Control' - Eine filmische Biographie über Ian Curtis

Ian Curtis - Control

Ein Film von Anton Corbijn. In der Hauptrolle: Sam Riley.

Szenenbilder hier (stern.de).

Mit seiner Band Joy Division hat Ian Curtis Popgeschichte geschrieben, den Kampf gegen Krankheit und Depressionen aber verloren.
Geboren wurde er am 15. Juli 1956 in Manchester, einem traditionellen Industrieballungszentrum, dessen düstere Arbeiterviertel bereits von Friedrich Engels geschildert wurden. Aus der Stadt im Nordwesten Englands stammen neben Curtis Morrissey (The Smiths), Mark E. Smith (The Fall) und die Brüder Gallagher (Oasis), aber auch Genesis P-Orridge, der Kopf der Industrial-Pioniere Throbbing Gristle.
Ian Curtis wuchs im kleinbürgerlichen Milieu auf, sein Vater war Polizeibeamter. Bereits als Jugendlicher fiel er durch exzentrisches Verhalten auf. Er schnüffelte giftige Substanzen oder stahl wahllos Medikamente von benachbarten Rentnern.
Er träumte vom Popstar-Ruhm und fand Unterstützung bei seiner Jugendliebe Deborah (in Control gespielt von Samantha Morton), die er gleich heiratete. Bald schon erwartete das Paar ein Kind. Zum Familienmenschen machte das Curtis allerdings nicht. Er trieb seine Karriere als Sänger der Band Joy Division voran. Seiner monotonen, dunklen Stimme zum düsteren Indierock folgte bald eine ansehnliche Fangemeinde. Eins von den Groupies, Annik (gespielt von Alexandra Maria Lara), hatte es Curtis besonders angetan. Glücklich war der Sänger trotzdem nicht, denn zu ausgeprägten Selbstzweifeln kam auch noch Epilepsie hinzu. Die warf den Erfolg der durchstartenden Band immer wieder zurück. So warteten Manager und Bandkollegen die meiste Zeit darauf, dass es ihm wieder besser ging. Als der Plattenvertrag und die Tourangebote kamen, verstärkte das Curtis' Hadern mit dem Leben nur noch. Der junge Mann rieb sich auf zwischen Ruhm, Krankheit, Drogen und den gespaltenen Gefühlen zu seiner Frau und der Geliebten. Die meiste Zeit schien Curtis in einer selbstentworfenen Hölle zu schmoren, und da konnte ihm niemand heraushelfen, weder Frauen noch Freunde. Er beging Selbstmord am 18. Mai 1980, mit 23 Jahren.


Starfotograf Anton Corbijn ist mit dem biographischen Film Control nicht nur eine imposante Charakterzeichnung sondern auch eine Geschichtsstunde des Pop gelungen. Sehenswert!