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28 März, 2022

Aus Italien: Quanah Parker - schön auch zu sehen, nicht nur zu hören

Die Band aus Venedig um Maestro Riccardo Scivales gibts schon seit 1981. Gegen Ende des Sommers kommt ein neues Quanah-Parker-Album.



    Hier sehen wir Quanah Parker mit der neuen Sängerin Meghi Moschino: "Sailor Song" (kurzer Auszug).  Das Lied ist inspiriert von Coleridges berühmter Ballade "The Rime of the Ancient Mariner" (dt.: "Ballade vom alten Seemann").


 

Die Meghi



Die italienische Progrock-Band Quanah Parker existiert seit 1981 und hat viele Shows gemacht - und wenige Platten veröffentlicht. Wenige aber gut!
Das Hirn hinter der Band, ein studierter Musiker, hat mehrere Bücher über Jazz verfasst... Siehe unten für einen Lebenslauf von Riccardo Scivales.



 




   Quanah Parker: Ein echtes Erlebnis.


Sie haben bis jetzt zwei Studio Releases und ein Live produziert: 

2012, Quanah!

2015, Suite degli Animali Fantastici

2019, A Big Francesco (live performance, dem verstorbenen Francesco di Giacomo von Banco gewidmet. CD, DVD) 

 





Über den Gründer der Band

Riccardo Scivales, ein echter Venezianer, ist Komponist, Pianist/Keyboarder, Klavierlehrer und Musikwissenschaftler. Er gilt als einer der international anerkanntesten Autoren von Musikbüchern und Transkriptoren von Stride-, Jazz- und Latin-Klaviersoli. 

Seine Begeisterung für den Progrock und für den Jazz stammt aus der frühen Jugend. Sein Idol war damals Yes-Keyboarder Rick Wakeman - um gleich danach den Stride (Stride Piano) zu entdecken, ein Solo-Klavierstil aus der Frühzeit des Jazz, der auf den Ragtime zurückgeht und auf Improvisation basiert.

Riccardo Scivales studierte klassisches Klavier, Schlagzeug und Musiktheorie, später Jazzklavier. Sein Studium der Musikgeschichte schloss er mit summa cum laude an der Universität Venezia ab. Die Dissertation, die er präsentierte, ging um den Stil des Harlem Stride Piano.

Er ist Autor mehrerer Jazz-, Latin- und Progressive-Rock-Klaviertranskriptionen, Etüden, Arrangements und Originalstücke, die in den renommierten US-Musikmagazinen Piano Today, Sheet Music Magazine, Keyboard Classics und The Piano Stylist & Jazz Workshop erschienen.

Nach seiner von der Kritik gefeierten und immer noch sehr gefragten Sammlung von Transkriptionen mit dem Titel Harlem Stride Piano Solos, die 1990 von Ekay Music in Bedford Hills (New York) veröffentlicht wurde, erschienen mehr als zwanzig weitere seiner Klavierlehrbücher, Sammlungen von Transkriptionen, Originalkompositionen und musikalischen Essays, die von Ekay Music und von Neil A. Kjos Music Comp., Soliloquy Music, EDT, Mela Music und Pizzicato veröffentlicht wurden. Seine neuesten Bücher – wie der Bestseller Jazz Piano: The Left Hand und die Sammlung Jazz Piano: Pieces To Grow On – wurden als Teil der renommierten Reihe Steinway Library of Piano Music veröffentlicht, die von Ekay Music / Steinway & Söhne herausgegeben wird. Scivales hat auch alle vierunddreißig italienischen Bände der pädagogischen Klavierreihe von Bastien (Neil A. Kjos Music Company) übersetzt und herausgegeben.

Einige von seinen "Classic Latin"-Songs wurden oft in Konzertprogrammen zusammen mit Werken von Piazzolla, Ginastera, de Falla, Rodrigo, Ponce, Gardel, Ellington, Gershwin, JS Bach, Schubert usw. aufgeführt.

Seine Band Quanah Parker war zunächst 1982 bis 1986 aktiv. Nach einer Pause von zwanzig Jahren, vereinte sich die Gruppe im Jahre 2006 wieder. Erst 2012 veröffentlichten sie ihr offizielles Debüt... Und seitdem gehts nur noch aufwärts mit dem Progrock-Ensemble.




Artikel von Becca Pulliam in The Syncopated Times: "Riccardo Scivales Transcribes the Stride Masters."






Das aktuelle Line-Up

Meghi Moschino: Vocals

Riccardo Scivales: Keyboards

Giovanni Pirrotta: Leadguitar

Paolo Ongaro: Drums

Alessandro Simeoni: Bass


   Nochmals die heutige Quanah-Parker-Band: das Stück heißt "Animale Multiforme" (Excerpt).  


12 August, 2017

Änglagård - die norvegische DVD... die man aber nicht findet!

25 Jahre nach ihrem Debütalbum Hybris, bringt Schwedens Retroprogband Änglagård die erste offizielle Live-DVD an den Start. Kaum zu glauben: im westlichen Nachbarland gedreht, in einem kleinen Club mit dem Namen Sandvikener Musikflekken.

 
Kaum veröffentlicht und schon vergriffen: Made in Norway. Auch bei Amazon unauffindbar. Auf jedem Fall: Wer Zeit und Geduld hat, kann sie im FanClub-Store erstehen. http://www.anglagardfanclub.com/store.html


Nur drei Studioalben aber dafür fünf Live-Alben hat die Gruppe veröffentlicht, die 1991 mit dem Ziel gegründet wurde, den Progressive-Rock der 1970er-Jahre wieder aufleben zu lassen. 
Als Kostprobe für die Unangeweihten: das ganze Viljans Öga-album (2012).





Stark, net? Das Schönste ist, die Verwendung von diversen Originalinstrumenten (Mellotron, Hammondorgel und Rickenbacker-Bass. Alles aus den Siebziger Jahren). 



Current line-up
  • Johan Brand (born Högberg) – bass (1991–1994, 2002–2003, 2009–present)
  • Tord Lindman – guitars, vocals (1991–1994, 2012–present)
  • Anna Holmgren – flute (1992–1994, 2002–2003, 2009–present)
  • Jonas Engdegård – guitars (1991–1994, 2002–2003, 2009–2012, 2014–present)
  • Erik Hammarström – drums, percussion (2012–present)
  • Linus Kåse – keyboards (2012–present)


Former members
  • Thomas Johnson – keyboards (1991–1994, 2002–2003, 2009–2012)
  • Mattias Olsson – drums, percussion (1991–1994, 2002–2003, 2009–2012)


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21 Januar, 2006

Elektromusik gestern und heute

Vor zehn Jahren galt elektronische Musik als Sound der Zukunft. Heute kämpfen DJs, Produzenten und Künstler mit der Langeweile, einem schwindenden Markt und dem Verlust ihres jugendlichen Images.
Warum das?
Es reicht nicht aus, das Geigenspiel gut zu beherrschen, um sich als neuer Paganini zu verdingen! Schon der Krautrock wusste die Möglichkeiten der "synthetischen" Instrumenten zu nutzen. Affenstunde der Popol Vuh war eines der ersten Alben, bei dem eine Rockband den großen Moog-Synthesizer einsetzte. Und es scheint ebenfalls eine Ewigkeit her zu sein, seit Klaus Schulzes erste Soloplatte Irrlicht, gleichzeitig auch seine erste als Keyboarder, erschien. Es waren lauter mehr oder weniger gewagten Experimenten (nicht so gewagt wie die von Stockhausen, aber immerhin!) und fast alle - glücklicherweise! - von faszinierenden Hirnimpulsen - d.h: von der Kreativität - getragen.
35 Jahre später sind viel bessere technische Mittel da. Das ist auch gut, und wir sind dankbar dafür - aber letztlich müssen sie auch wirklich zur Schaffung guter Soundprodukten führen. Eine Recherche im Internet führt uns zu dem Ergebnis, dass die heutige Lage nicht ganz so düster ist, wie man annehmen könnte. Uninspirierte Musiker gibt's viele, aber auch einige gute, die ausserhalb der Disco-Dimension bleiben wollen.
Und wo findet man die?
Man kann da probieren:
Elektro-Kartell (Ein richtiger Fundus an Infos für Freaks der Elektro- und Syntheziser-Musik, mit nutzvollen Links.)
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menschen! humanoiden! mitmaschinen! ungehoerte, faszinierende welten der elektomusik mit und ohne beat, mit und ohne stimme...
Das ist das Selbstporträt von Maschinensound. Auf der Homepage findet man sowohl viele Audio-Files zum free downloaden als auch einen Link auf eine breite Synth-Database.
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Für eine ruhig und manchmal sogar leicht melancholisch Elektromusik empfiehlt Rockpolitrix folgende Adressen:
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Ansonsten schauen Sie hier:
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Apropos Schulze: Der Herr der Klangwelten ist noch sehr aktiv! Hier seine Homepage.

Oder kennen Sie schon der grosse EDGAR FROESE?