Ohne ihre Frontfrau Sonja Kristina wäre Curved Air nie die Band geworden, die sie war!
Die Engländerin Sonja Kristina hatte bereits einen guten Namen in der Londoner Folk-Szene und sogar einige Auftritte im britischen TV als "Sonja" hinter sich, bevor sie 1968 eine tragende Rolle in dem Musical Hair erhielt. Nebenher sang sie noch in anderen Bands (beispielweise vertrat sie Sandy Denny bei Strawbs), bevor sie am 1. Januar 1970 die offizielle Einladung erhielt, als Sängerin bei Curved Air einzusteigen. Ein Angebot, das sie natürlich nicht ausschlagen konnte. Als 1976 nach sieben Alben (sechsmal Studio, einmal Live) erstmal Schluß mit der Band war, kehrte sie ans Theater zurück, ohne die Musik jedoch gänzlich an den Nagel zu hängen. 1980 erschien schließlich ihr erstes, gleichnamiges Soloalbum, das elf Jahre später von Songs From The Acid Folk gefolgt wurde.
Sonja war von 1980 bis 1991 mit dem Police-Musiker Stewart Copeland verheiratet, mit dem sie zwei Söhne hat.
Copeland adoptierte auch ihren Sohn aus einer früheren Beziehung.
Sie lernte Copeland kennen, als er zunächst Road Manager und dann Schlagzeuger bei Curved Air (1974–1976) war. Nach Curved Air, grundete Stewart Copeland zusammen mit dem Sänger Sting und dem Gitarristen Andy Summers die legendäre Gruppe The Police.
Das Paar ließ sich 1991 scheiden.
Stewart Copeland
Die E-Geige von Curved Air. (Darryl Way.) Und die Stimme von Sonja Kristina. "Back Street Luv"
Progressive Rock spielt auch im 21. Jahrhundert eine große Rolle. Das liegt u.a. an dem quirligen britischen Label Kscope, unter dessen Ägide einige Meilensteine des Neo-Prog (oder, wie einige meinen, des Post-Progressive) erschienen sind.
Giancarlo Erra und Nosound sind ebenso im Kscope-Katalog wie The Pineapple Thief
Der Gründer und Leiter für Marketing und Vertrieb bei Kscope ist Johnny Wilks. In den späten 1990er Jahren gründete Wilks Kscope ausschließlich für Porcupine Tree. Bald aber nahm das in London ansässige Label auch außerhalb des künstlerischen Horizonts von Steven Wilson eine eigene Identität an. Ein wichtiger Schritt war die Entscheidung, The Pineapple Thief unter Vertrag zu nehmen. Kurz danach waren Anathema und Lunatic Soul an der Reihe... Es war 2008 und das Abenteuer hatte gerade erst begonnen.
Anscheinend ist der Name „Kscope“ eine Idee Wilsons, der dem Unternehmen lange als Musiker und Berater zur Verfügung blieb.
Die Beziehung zwischen Kscope und dem Porcupine Tree-Frontmann erreichte 2013 ihren Höhepunkt mit der Veröffentlichung von The Raven That Refused To Sing (And Other Stories), einem Album, das dem Label zum definitiven Wachstum verhalf.
"Grundsatz von Kscope ist es, jedem Künstler das Gefühl zu geben, Teil einer großen Familie zu sein. In so einer sozialen Stuktur spielen Gespräche und enge Zusammenarbeit eine entscheidende Rolle“, sagt Johnny Wilks.
Strategien müssen individuell angewendet werden…
"...daher ändert sich unsere Arbeitsweise, je nachdem, ob das Produkt in die Sphäre des ‚Meditative Rock‘ – wie im Fall der Nordic Giants, einer noch relativ unbekannten Gruppe – oder ob es zu einem großen Prog-Tier wie Ian Anderson gehört. Es gibt im Übrigen auch Shooting Stars wie z.B. TesseracT, um die man sich kümmern muss".
Eine der Bands des Labels Kscope: TesseracT
(Acle Kahney [alle Instrumente] - Ashe O`Hara mal für zwei, drei Jahren und jetzt wieder Daniel Tompkins [Gesang] - Amos Williams [Bass] - Jay Postones [Schlagzeug]),
hier mit ihrem 2021 Album
P o r t a l s
"Post-Progressive" ist der Name, den dasselbe Label für die musikalische Richtung gewählt hat, die es auszeichnet.
Nach nur zehn Jahren seines Bestehens, gehörte Kscope bereits zu den Standards des progressiven Genres im 21. Jahrhundert. Und es ist heute – sagen viele Fans – einfach unersetzlich.
Hier einige Künstler, die über Kscope veröffentlicht haben:
Giancarlo Erra (Nosound), Anathema, Mariusz Duda (Lunatic Soul), Gazpacho, Aviv Geffen (Blackfield, sein Projekt mit Steven Wilson), The Pineapple Thief mit Gavin Harrison, das russische Duo iamthemorning (d.h. Marjana Semkina und Gleb Kolyadin)...
Empyre, aus den Vereinigten Staaten: einer der neuesten Einkäufe von Kscope
Die Musik ist am schönsten, wenn man sich beim Zuhören gleichzeitig glücklich und deprimiert fühlt. In dieser Hinsicht ist Lullaby for demons ein grandioses Rockprodukt.
Eine Platte, die mit Akribie und viel Herzblut entstanden ist
Obwohl sich die Band Shake Me - durch die Aussagen von Luka Albarella - als Goth'n'Roll-Band bezeichnet, wäre es töricht, ihr neues Album in eine bestimmte musikalische Kategorie oder Unterkategorie einordnen zu wollen. Lullaby for demons bietet trotz seiner stilistischen Homogenität viele Nuancen an.
Official teaser
Man startet mit "Alive" bereits im vierten Gang und es wird sofort klar, dass diesmal die Band auch den internationalen Markt bedienen möchte, und nicht nur weil die Songs auf Englisch gesungen sind. Hier hören wir die 80er (und später auch die 90er) erklingen. Die E-Gitarren und die sehr melodiösen Passagen sind reines Gold, echter Epic Rock: Alles ist energiegeladen und verträumt zugleich. Wir werden also an die Zeiten von Post Punk und Dark Wave erinnert, gleichzeitig aber sind diese Klänge verdammt modern.
Ein Gefühl der Romantik schwebt im zweiten Track, "Savage Love", ein kräftiger Hardrock mit einer darken Färbung: möglicherweise der kompositorische Höhepunkt dieses empfehlenswerten Albums. "Savage Love" (inspiriert von Stanley Kubricks Meisterwerk Eyes Wide Shut) ist die Selbsterkennung einer launischen Einsamkeit. Ein potentieller Hit. Und es gibt noch ein schönes Video dazu, das gerade durch die sozialen Medien kursiert und uns bekannte und weniger bekannte Einblicke von Venedig zeigt. Es sieht aus wie aus einem Film über Gothic Culture...
"Savage Love"
Und es geht weiter mit einer Bandbreite von Glam bis Psychedelic Rock. Oft ist die Musik mit Effekten gewürzt (keine Angst! Nur am Anfang und/oder am Ende jedes Stücks, wie Klammern), die die Klangatmosphäre bereichern. Nicht nur die sehr starken Gitarren: auch die Synthesizer-Arbeit ist exzellent. Und das Saxophon erst!... Oh ja! Lullaby for demons ist wirklich ein Geschenk für sich und - und für jemanden, der uns sehr am Herzen liegt.
"Geisha"
Das Album ist fantastisch und von einwandfreier Qualität, mit einem powervollen und gut modulierten Klang. Hier ist das Sax - gespielt von Antonio Farabella - nicht nur Beiwerk. Wenn es zum Einsatz kommt, adelt es wirklich jeden Song.
Und Lukas Stimme? Beachtlich!
Personalien:
Luka – Gesang
James Castellano, Ricky Portera, Alex De Rosso, Fabio Calluori, Joe Nocerino, Dario Crocetta, Anthes Aliberti, Gabriele Spagnuolo – E-Gitarren
Ricky Portera, Angelo Napoli – Bassgitarre
Mark Basile, Andrea Barone, Nunzio Bisogno – Keyboards, Synths
Antonio Farabella – Sax
Joey Coppola – Drums
"Lonely cell"
Anmerkungen:
James Castellano hat für und mit Piero Pelù, Elisa, Gianna Nannini, Raf gespielt; Ricky Portera für Stadio, Lucio Dalla, Loredana Bertè, Nek.
Andere Guests: Alex De Rosso (wohlbekannter Gitarrist aus Padua, der auch in den USA tätig ist: er hat bei Glam Metal Bands wie Dark Lord und Dokken gespielt), Fabio Calluori (ein anderer geschätzter Gitarrenprofi, der mit der Power Metal Band Heimdall unterwegs war und Leiter des Sonic Temple Studio unweit von Salerno ist) und der Keyboardist Mark Basile (er spielt mit der Progressive Metal Band DGM).
“Laid So Low”, der Track N. 6, ist ein gelungenes Cover von den Tears For Fears.
Luka Albarella, Frontman und Produzent von Shake Me, startete sein Projekt 2009. Lullaby for demonsist das zweite Kapitel der Shake-Me-Saga. Die erste Platte hieß L’inquietudine, mit Texten auf Italienisch, und wurde 2012 veröffentlicht. Es war also Zeit für eine Re-Aktivierung der Band!
"Roses of lies"
Luka Albarella organisiert auch "Rock In Flames", ein Rockfestival in der Stadt Salerno.
Als Robin TrowerProcol Harum verliess, um in den USA eine Solokarriere zu starten, wurde er durch den aus Birmingham stammende Beatmusiker David Ball ersetzt. Ausserdem kam Bassist Alan Cartwright als Entlastung für Chris Copping, da Copping mittlerweile auch die Orgel bediente.
Ball ist auf dem einzigen offiziellen Live-Album der Band Procol Harum Live - In Concert with the Edmonton Symphony Orchestra zu hören. Er verliess die Gruppe 1973 während der Aufnahmen zum Album Grand Hotel, um mit Long John Baldry aufzutreten. Sein Platz wurde von Mick Grabham übernommen, derRobin Trowers und auch David Balls Blues-Rock-Sound durch Anleihen aus Country und Folk ergänzte.
Robin Trower (dessen ersten drei Alben von Matthew Fisher produziert wurden) arbeitete ab 1980 mit wechselnden Musikern, darunter Jack Bruce. In den USA war er mit seiner Band sehr erfolgreich. Trower beteiligte sich 1991 an der Wiedervereinigung von Procol Harum und wirkte auf dem Album The Prodigal Stranger mit. Im Anschluss daran konzentrierte er sich wieder auf seine Solokarriere.
Und David Bell ist am 1. April 2015 gestorben. Leider.
Exotic Birds and Fruit, 1974. Da fragt Gitarrist Grobham, gleich zum Anfang: "Is it on, Tommy?"
Something Magic, 1977: Ein weiteres Harum-Album (das zehnte) mit vielen schönen Songs und mit viel Liebe zum Detail arrangiert. Nach dieser Platte und nach zehn erfolgreichen Jahren zusammen trennte sich die Gruppe für fast siebzehn Jahre! Die LP ging unter im allgemeinen Musikbusiness der späten 70er. Sie ist total unterbewertet. Der gleichlautende Titelsong als Einstieg ist ein starker Opener. Song 4 "The Mark of the Claw" ist ein echter Fetzer, aber wir von Rockpolitrix empfehlen ein weiteres, langes Stück: "The Worm and The Tree" (Tracks 6, 7 und 8).
Matthew Fisher klagte spät seine Autorenschaft an "A Whiter Shade Of Pale", ein. Und er wurde zum "Mr. 40 Prozent".
4 Jahrzehnten lang galt Gary Brooker als alleiniger Komponist von Procol Harums grössten Hit aus dem Jahr 1967, dann begann ein langwieriger Rechtsstreit um die Urheberschaft. Schon 1973 hatte Matthew Fischer erzählt, dass wesentliche Teile von "A Whiter Shade Of Pale" von ihm stammten.
Fischer gehörte zur Band von 1967 bis 1969. Lange Zeit arbeitete er dann als Produzent und Session Man. 1991 zählte er zur Wiedervereinigungsbesetzung der Gruppe und 2004 quittierte der begabte Klavier- und Orgelspieler definitiv den Dienst.
Erst 2005 verklagte er Brooker und den Verlag Onward Music Ltd. auf Zahlung von 1.000.000 Pfund (in Buchstaben: einer Million Pfund), und in letzter Instanz sprach ihm schliesslich das House of Lords Copyright-Rechte an dem Stück und damit einen 40-Prozent-Anteil an den Tantiemen zu.
Vor seiner Zeit mit Procol Harum war Fisher u. a. Organist bei Screaming Lord Sutch gewesen. Er liebte Bachzitate. Das Hammondorgelspiel auf "A Whiter Shade of Pale" ist Bachs Air aus der Orchestersuite Nr. 3 nachempfunden. Weitere Bachzitate sind das Präludium C-Dur im Mittelteil des Instrumentalstückes "Repent Walpurgis" und "The Signature" auf dem Procol-Harum-Album The Well's on Fire von 2003.
Für den Text des Welthits "A Whiter Shde Of Pale" ist Keith Reid zuständig. Von ursprünglich vier Strophen sind nur zwei für die Studioaufnahme verwendet worden, und an einer Interpretation der Versen haben sich viele kluge (und weniger kluge!) Leute versucht. BBC-Radio bezeichnete "A Whiter Shade Of Pale" 2005 als "den Song, den niemand versteht".
"Ich wollte gar nicht geheimnisvoll sein" erklärte Reid 2008 in einem Interview. Er widersprach Meinungen, es gehe um eine Mann-Frau Beziehung, die nach einem Streit in sexuellen Handlungen ende: "Es ist schlicht und einfach eine Girl-verlässt-Boy-Geschichte. Und ich habe die Lyrics unter dem Einfluss von Büchern, nicht von Drogen geschrieben".
Der Text von "A Whiter Shade Of Pale"
We skipped the light fandango Turned cartwheels 'cross the floor I was feeling kinda seasick But the crowd called out for more The room was humming harder As the ceiling flew away When we called out for another drink The waiter brought a tray
And so it was that later As the miller told his tale That her face, at first just ghostly Turned a whiter shade of pale
She said, 'there is no reason And the truth is plain to see.' But I wandered through my playing cards And would not let her be One of sixteen vestal virgins Who were leaving for the coast And although my eyes were open They might have just as we've been closed
She said, I'm home on shore leave,' Though in truth we were at sea So I took her by the looking glass And forced her to agree
Saying, 'you must be the mermaid
Who took Neptune for a ride.' But she smiled at me so sadly That my anger straightway died If music be the food of love Then laughter is its queen And likewise if behind is in front Then dirt in truth is clean My mouth by then like cardboard Seemed to slip straight through my head So we crash-dived straightway quickly And attacked the ocean bed
Disc 4 features the band's legendary concert at the Hollywood Bowl on 21 September 1973 (with the Los Angeles Philharmonic Orchestra and the Roger Wagner Chorale), whilst disc 5 features a previously unreleased concert at the Bournemouth Winter Gardens on 17 March 1976. The DVD content features over 3,5 hours of footage, mostly previously unreleased. Disc 6 begins with a performance of 'A Whiter Shade of Pale' on the BBC TV show Top of the Pops from December 1967 before moving to the archives of the German Beat Club series. All of the band's surviving performances for the show are here, including the entire un-broadcast raw video footage of the band's Beat Club Workshop studio concert from 1971, shorn of the visual gimmickry of the actual broadcast, revealing the pure performance on DVD for the first time. Disc 7 features the entire sixty-five minute recording session of a performance for the German Musikladen series in October 1973, most of which was never shown on television. Disc 8 features more BBC TV performances, including a rendition of 'Pandora's Box' from Top of the Pops in September 1975 and the band's set for the Sight and Sound In Concert series in March 1977. This re-mastered set also features a 68 page hard backed book with an essay by Patrick Humphries and a lengthy in depth commentary on the performances featured by respected Procol Harum authority Roland Clare. The book also includes many previouslyunseen photographs and memorabilia from Gary Brooker's private collection. Still There'll Be More also includes a 60cm x 40 cm reproduction poster from a Procol Harum concert in 1976.
Die Briten haben keine Zweifel: Procol Harum sind eine der Bands, die den Progrock (Prog Rock, Progressive Rock) initiierten. Mit diesem Hardcover-Set (Label: Esoteric Recordings) kriegen wir die essentiellen Songs auf drei CDs serviert, beginnend mit dem Riesenhit "A Whiter Shade Of Pale". Zwei weitere CDs sind den Live-Auftritten der Band gewidmet, und dazu kommen noch 3 DVDs.
Ein Musik-Ereignis der gehobenen Art!
Die Band wurde von Sänger/Pianist Gary Brooker und Songtexter Keith Reid 1967 gegründet. Sie nahmen Drummer B.J. Wilson mit sich, der Procol Harum den Vorzug vor Led Zeppelin gab. "A Whiter Shade of Pale" wurde kurz nach seiner Veröffentlichung 2,5 Millionen Mal und seitdem weltweit mindestens 6 Millionen Mal verkauft. Der Erfolg traf die Autoren Brooker und Reid unvorbereitet. Einen wesentlichen Anteil am Erfolg dieses Songs hatte das an Johann Sebastian Bach orientierte Hammond-Orgelspiel von Matthew Fisher. Als Komponisten galten lange Zeit nur Brooker und Reid, bevor Ende 2006 ein britisches Gericht Matthew Fisher einen Teil der Urheberrechte zuschrieb.
Es folgten weitere Hits wie "Homburg" und "A Salty Dog". Auch in den 1970er Jahren hatten Procol Harum Erfolg (wenn auch nicht mehr so wie am Anfang), unter anderem mit dem Album Grand Hotel, auf dem Christiane Legrand als Gastsolistin sang.
Die Besetzung wechselte – bis auf Brooker, Wilson und Reid – häufig.
Diese Urgesteine des Rock veröffentlichten bis zu ihrer Auflösung 1977 zehn Alben, darunter Live with the Edmonton Symphony Orchestra. Sie zeichneten sich durch einfallsreiche, oft an klassischer Musik orientierte Kompositionen aus. (Daher werden sie mit The Nice und The Moody Blues verglichen.) Daneben finden sich im Werk von Procol Harum aber auch immer wieder Songs, die stark im Blues verwurzelt sind.
1991 fand sich Procol Harum erneut zusammen, mit Mark Brzezicki anstelle des 1990 verstorbenen B. J. Wilson am Schlagzeug, und ist nach wie vor eine erfolgreiche Live-Band. Auch im Studio wurde die Gruppe wieder aktiv.
In der aktuellen Besetzung spielen, neben Gary Brooker, Geoff Whitehorn (Gitarre), Josh Phillips (Orgel), Geoff Dunn (Schlagzeug) und Matt Pegg (Bass). Pete Brown ist für die Texte verantwortlich.
Peter Gabriel - voc/pianoTony Levin - voc/bassJerry Marotta - drums/vocSid McGuiness - guit/vocLarry Fast - keybTimmy Capello - keyb/sax0:00 Introduction1:16 On The Air 7:06 Moribund The Burgermeister 12:29 Perspective 16:39 Here Comes The Flood 20:29 White Shadow 25:22 Waiting For The Big One 32:01 (introducing the band)33:12 Humdrum 37:13 I Don't Remember 42:35 Solsbury Hill 47:45 Modern Love 53:31 The Lamb Lies Down On Broadway
Geboren wurde Peter Gabriel am 13.02.1950 in Cobham (UK). 1965 spielte er mit seinem Freund Tony Banks in der Band The Garden Wall aus der später durch Zusammenschluß mit Anon die Suppergruppe Genesis entstand.
Bei Genesis war Gabriel der visuelle Mittelpunkt. Berühmt waren seine Verkleidungen. Aber auch kreativ war er entscheidend für die Genesis-Werke. 1975, nach Beenden der The Lamb Lies Down On Broadway Tour, stieg Peter Gabriel bei der Band aus, und in den nachfolgenden drei Jahren hat er unter eigenem Namen zwei gut notierte LPs, einige Hits und erfolgreiche Tourneen durch Europa und die USA gemacht.
Er experimentierte gern mit Synthezisern, Ethno Klängen und arbeitete mit afrikanischen Musikern. 1986 erschien sein Mega Seller "Sledgehammer", bekannt geworden durch das Video. Aus dem Album SO wurden mehrere Singles ausgekoppelt, so auch die Ballade "Don´t give up" mit Kate Bush.
Gabriel beteiligte sich an vielen Benefiz Konzerten und nahm an der Tour Human Rights Now zugunsten von Amnesty International, gemeinsam mit Yousson N`Dour, Sting, Tracy Chapman und Bruce Springsteen teil. Er machte auch einige Film Soundtracks und trat beim 25 Jahre Woodstock Spektakel auf.
25 Jahre nach ihrem Debütalbum Hybris, bringt Schwedens Retroprogband Änglagård die erste offizielle Live-DVD an den Start. Kaum zu glauben: im westlichen Nachbarland gedreht, in einem kleinen Club mit dem Namen Sandvikener Musikflekken.
Kaum veröffentlicht und schon vergriffen: Made in Norway. Auch bei Amazon unauffindbar. Auf jedem Fall: Wer Zeit und Geduld hat, kann sie im FanClub-Store erstehen. http://www.anglagardfanclub.com/store.html
Nur drei Studioalben aber dafür fünf Live-Alben hat die Gruppe veröffentlicht, die 1991 mit dem Ziel gegründet wurde, den Progressive-Rock der 1970er-Jahre wieder aufleben zu lassen.
Als Kostprobe für die Unangeweihten: das ganze Viljans Öga-album (2012).
Stark, net? Das Schönste ist, die Verwendung von diversen Originalinstrumenten (Mellotron, Hammondorgel und Rickenbacker-Bass. Alles aus den Siebziger Jahren).
Current line-up
Johan Brand (born Högberg) – bass (1991–1994, 2002–2003, 2009–present)