Über diese band haben wir schon berichtet. (Klicke hier!)
Im Bereich Progressive Rock aus Italien ist DeceptionStore sicherlich eine der angenehmsten Überraschungen der letzten Jahre. Jetzt taucht die Meraner Band in der Sendung Radio Freier Fall wieder auf.
Am Donnerstag abend - also übermorgen - wird Marco Pantozzi, der Bandleader der Band Deception Store, im Interview bei RAI Südtirol in der Sendung "Radio Freier Fall" (Magazin für Jugendkultur) sein.
Seine Kindheit war von schweren Schicksalsschlägen geprägt. Er stammte aus ärmlichen Verhältnisse und mit sieben erblindete er.
Ray Charles war ein multitalentierter, blinder, afroamerikanischer Musiker. Er wird auch als der "Hohepriester des Soul" bezeichnet. Andere Bezeichnungen: "The Genius", "Brother Ray".
"Georgia On My Mind"
"Hit the Road Jack"
Ray Charles wurde am 23. September 1930 in Albany, Georgia, in extreme Armut hineingeboren. Sein abwesender Vater, Bailey Robinson, war ein eingewanderter Eisenbahnarbeiter, der seinen Sohn nie kennenlernte. Ray und seine geliebte Mutter Aretha zogen nach Greenville, Florida, als der Junge sechs Monate alt war. Später, als neugieriges, musikalisches Kind mit starkem Rhythmusgefühl, hörte er neben der wöchentlichen Grand Ole Opry und der Gospelmusik seiner Baptistenkirche vor allem Blues und Swing.
Es waren harte Zeiten. In der baufälligen Unterkunft, wo Ray Charles aufwuchs, gabs nicht mal fließendes Wasser. In seiner Autobiografie 'Brother Ray' erinnerte sich der Musiker daran, dass „wir selbst im Vergleich zu den anderen Schwarzen in Greenville ganz unten auf der Leiter standen“.
"Easy Riding Gal"
Hinzu kamen weitere Schicksalsschläge. Im Alter von fünf Jahren musste Ray hilflos mit ansehen, wie sein vierjähriger Bruder George in einer Waschwanne ertrank. Danach verschlechterte sich seine Sehkraft aufgrund eines Glaukoms erheblich, und da man sich keine ärztliche Behandlung leisten konnte, erblindete er im Alter von sieben Jahren vollständig.
Charles besuchte daraufhin eine staatliche Schule für Taube und Blinde in St. Augustine, Florida.
"Mess Around"
"I Got A Woman"
Er lernte lesen, komponieren und Musik in Blindenschrift zu schreiben. Dazu Klarinette, Trompete, Saxophon und Keyboard. Obwohl er an der St. Augustine Schule mit klassischer Musik vertraut wurde, machte er seine ersten Erfahrungen als Klavierspieler am Instrument von Wylie Pittman, einem lokalen Lebensmittelhändler und Boogie-Spieler.
Am meisten beeinflussten ihn Jazz-Pianisten wie Art Tatum, Bud Powell, King Cole und Oscar Peterson. Mit zwölf Jahren war Ray Charles angeblich dazu in der Lage, alle Teile einer Big Band oder eines Orchesters zu arrangieren und zu instrumentieren... Trotzdem: selbst das Überleben war schwierig, als Musiker und nicht nur. Schwarze wurden unterdrückt und in vielen Lebensbereichen ausgegrenzt. Keine guten Zukunftsausichten für den dunkelhäutigen Ray Charles.
"What Have I Done"
"All To Myself Alone"
Kurz vor seinem fünfzehnten Geburtstag starb unerwartet seine Mutter, die wichtigste Bezugsperson in seinem Leben. Sein Vater war einige Jahre zuvor ebenfalls gestorben. Ray Charles brach daraufhin die Schule ab und versuchte, seinen Lebensunterhalt ernsthaft mit Musik zu verdienen. Greenville war aber nicht der richtige Ort um eine Musikerkarriere zu starten. Auf der Suche nach Arbeit zog der Teenager nach Jacksonville, Florida, wo er kleinere Nebenjobs als Sänger ergattern konnte und wo er ab und zu bei Musikbands unterkam. Dabei nahm er seine ersten Demos auf.
"I Wonder Who's Kissing Her Now"
Mit siebzehn Jahren reiste der immer noch hungriger Ray Charles an die Westküste der USA und ließ sich eine Zeit lang in Seattle nieder. Dort traf er Quincy Jones und Bumps Blackwell, den Produzenten von Little Richard. Charles stellte zudem erfolgreich ein Trio aus Gitarre, Bass und Klavier zusammen. Das Trio erregte schließlich die Aufmerksamkeit von Jack Lauderdale, einem alteingesessenen Veteranen der Musikindustrie. Um 1950 zog Ray weiter nach Los Angeles und nahm Platten für Lauderdales Label "Swing Time" auf. Zur gleichen Zeit wurde er zum ersten Mal Vater. (Am Ende seines Leben standen ihm zwölf Kinder von zehn verschiedenen Frauen zu Buche.)
"Heartbreaker"
In den 1950er Jahren war er ein Pionier der Soulmusik, indem er verschiedene Genren - Rhythm & Blues-, Gospel, Blues - in seine frühen Aufnahmen einfließen ließ. Hitsongs wie "What I’d Say" und "Georgia On My Mind" bildeten den Beginn des internationalen Pop-Erfolgs.
"What I'd Say"
Charles war ein beliebter Performer. Zahlreich sind seine TV- und Filmauftritten gewesen. 1986 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen und gewann 1987 den Grammy Lifetime Achievement Award.
"Hey Now"
Ray Charles im Film The Blues Brothers
Ronnie Lamarque - "(Night Time Is) The Right Time" (Cover eines Ray Charles Liedes)
Progressive Rock spielt auch im 21. Jahrhundert eine große Rolle. Das liegt u.a. an dem quirligen britischen Label Kscope, unter dessen Ägide einige Meilensteine des Neo-Prog (oder, wie einige meinen, des Post-Progressive) erschienen sind.
Giancarlo Erra und Nosound sind ebenso im Kscope-Katalog wie The Pineapple Thief
Der Gründer und Leiter für Marketing und Vertrieb bei Kscope ist Johnny Wilks. In den späten 1990er Jahren gründete Wilks Kscope ausschließlich für Porcupine Tree. Bald aber nahm das in London ansässige Label auch außerhalb des künstlerischen Horizonts von Steven Wilson eine eigene Identität an. Ein wichtiger Schritt war die Entscheidung, The Pineapple Thief unter Vertrag zu nehmen. Kurz danach waren Anathema und Lunatic Soul an der Reihe... Es war 2008 und das Abenteuer hatte gerade erst begonnen.
Anscheinend ist der Name „Kscope“ eine Idee Wilsons, der dem Unternehmen lange als Musiker und Berater zur Verfügung blieb.
Die Beziehung zwischen Kscope und dem Porcupine Tree-Frontmann erreichte 2013 ihren Höhepunkt mit der Veröffentlichung von The Raven That Refused To Sing (And Other Stories), einem Album, das dem Label zum definitiven Wachstum verhalf.
"Grundsatz von Kscope ist es, jedem Künstler das Gefühl zu geben, Teil einer großen Familie zu sein. In so einer sozialen Stuktur spielen Gespräche und enge Zusammenarbeit eine entscheidende Rolle“, sagt Johnny Wilks.
Strategien müssen individuell angewendet werden…
"...daher ändert sich unsere Arbeitsweise, je nachdem, ob das Produkt in die Sphäre des ‚Meditative Rock‘ – wie im Fall der Nordic Giants, einer noch relativ unbekannten Gruppe – oder ob es zu einem großen Prog-Tier wie Ian Anderson gehört. Es gibt im Übrigen auch Shooting Stars wie z.B. TesseracT, um die man sich kümmern muss".
Eine der Bands des Labels Kscope: TesseracT
(Acle Kahney [alle Instrumente] - Ashe O`Hara mal für zwei, drei Jahren und jetzt wieder Daniel Tompkins [Gesang] - Amos Williams [Bass] - Jay Postones [Schlagzeug]),
hier mit ihrem 2021 Album
P o r t a l s
"Post-Progressive" ist der Name, den dasselbe Label für die musikalische Richtung gewählt hat, die es auszeichnet.
Nach nur zehn Jahren seines Bestehens, gehörte Kscope bereits zu den Standards des progressiven Genres im 21. Jahrhundert. Und es ist heute – sagen viele Fans – einfach unersetzlich.
Hier einige Künstler, die über Kscope veröffentlicht haben:
Giancarlo Erra (Nosound), Anathema, Mariusz Duda (Lunatic Soul), Gazpacho, Aviv Geffen (Blackfield, sein Projekt mit Steven Wilson), The Pineapple Thief mit Gavin Harrison, das russische Duo iamthemorning (d.h. Marjana Semkina und Gleb Kolyadin)...
Empyre, aus den Vereinigten Staaten: einer der neuesten Einkäufe von Kscope
Im Lineup: Beide Gründer Martin Turner (bass, vocals) und Steve Upton (drums and percussion), und Guitarristen Andy Powell und Laurie Wisefield als Verfechter des "dual lead-guitar/twin guitar sound". (Wisefield war Ted-Turner-Nachfolger.)
Für die Wünschelrutengänger sah der US-amerikanische Traum so aus: Sie ließen sich direkt auf dem neuen Kontinent nieder, im US-Bundesstaat New England, wo ihr Sound in Richtung AOR verweichlichte.
Ihr Konzert vom 1. Dezember 1976 (kurz nach dem Veröffentlichung ihres New England-Album) fand in in der später abgerissenen Kölner Sporthalle statt und wurde vom Rockpalast aufgezeichnet.
[Hier eine Liste aller Festivals und Konzerte, die vom Rockpalast aufgezeichnet wurden.]
Daher können wir heute noch dieses Live at Rockpalast 1976 genießen - trotz nicht hervorragendes Ton- und Bildqualität. Wobei New England, trotz einiger sehr gelungener Songs, weit entfernt davon war, ein Wishbone-Albumklassiker zu werden. 5 Songs davon schafften es auf die Setlist. Der handfeste Rocker "Runaway" als Opener, sowie das auch schon im Studio gelungene "Lorelei", gewannen in der Live-Version sogar noch. "You Rescue Me", "Outward Bound" und "Mother Of Pearl" sind die anderen New England-Titel, die von den Wishbones live wiedergegeben wurden.
Neben diesen Tracks bildete 'der' 1972s KlassikerArgus mit 4 songs ("The King will Come", "Warrior", "Time Was" und "Blowin' Free") das Rückgrat des 13-Songs-Sets.
Das Publikum war von Anfang an begeistert, was bei anderen Konzerten im Rockpalast-Rahmen nicht immer selbstverständlich war. Die Spiellaune und Souveränität, mit der Wishbone Ash im Rockpalast auftraten und aus ihren bis dahin 7 veröffentlichten Alben ausgiebig ihre Songs spielten und diese auch locker immer wieder mit Soli und Improvisationen auf 7 bis 12 Minuten ausdehnten, hinterließ bei allen, die vor der Bühne standen, einen bleibenden Eindruck. Auch weil hier besonders ihre progressive Rockseite bei Stücken wie „The King Will Come“, „The Warrior“ oder „Blowin‘ Free“, aber auch dem fast Zwölfminuter „Bad Weather Blues“ zum Tragen kommt.
P.S.: Was bedeutet Wishbone? Das Wort hat nicht viel aber auch nicht wenig mit Wünschelrute zu tun, sondern das ist das Gabelbein der Vögel, der Y-förmige Knochen, der vorne an der Brust liegt. Auf das erste Album der Band ziert das Cover ein solcher Knochen - plus ein Paar Knochenreste oder Asche. Der Name "Wishbone Ash", der einiges bedeutet und auch wieder nichts, stammt vom Bassisten Martin Turner.
Leonard Cohen, kanadischer Musiker, Lyriker und Romanschriftsteller, wurde am 21. September 1934 in Montreal geboren und starb am 7. November 2016, im Alter von 87 Jahren, in Los Angeles.
In den 60er-Jahren hatte er sich einen Namen als Schriftsteller gemacht. Nach zwei Romanen und mehreren Gedichtbänder entschied er sich dafür, seine Lyrik künftig von Musik begleitet unter die Menschen zu bringen. (Hauptsächlich, weil er Geld brauchte!) Seine ersten Platten sind von einem melachonisch-dunklen Folk geprägt, nicht selten von Frauenchören verschönert.
Jennifer Warnes hat an sechs von Cohens Alben mitgearbeitet - und ihn oft auf Tour begleitet
In den 80ern versuchte Leonard Cohen sich überraschend erfolgreich an zeitgenossischen Sounds.
In den 90ern zog er sich für viele Jahre in einem buddistischem Kloster zurück. Es war das Mount Baldy Zen Center, das sehr abgelegen in 2000 Meter Seehöhe liegt. Das Kloster erführ mediale Bekanntheit während der Jahre, die der Künstler dort verbrachte.
Cohen hat genauso wie sein Zeitgenosse Bob Dylan die Rocklyrik revolutioniert: komplexe, hermetische Texte (oft reine Gedichte) sind in Folkmelodien eingebettet. Die Themen: Spiritualität und das Reisen. Die Liebe. Und (auch in Cohen) eine Prise Politik. Ein Song wie "First We Take Manhattan", der sich auf den 11. September bezieht, ist nahezu profetisch. Das 1992 The Future-Album repräsentiert Cohens dunkle Sicht der Zustand der Welt. The Future enthält ein paar scharf sozialkritische Lieder...
Leonard Cohen mit Judy Collins, unten mit Suzanne Erdal (bekannt v.a.weil sie die Mutter con Adam und Lorca Cohen ist, seinen beiden einzigen Kindern) und (letztes Foto) mit Schauspielerin Rebecca De Mornay
Songs of Love and Hate(1971)
Dokufilm über die vielleicht bekannteste Muse Leonard Cohens: Suzanne Verdal
Auch sie bekannt geworden durch Cohen (dank seines Liedes "So Long, Marianne"): Marianne Ihlen. Mit der aus Norwegen stammenden Frau lebte der kanadische Sänger einige Jahre auf der griechischen Insel Hydra. Das von ihnen in den Sechzigern bewohnte Haus können Touristen heute besuchen
Recent Songs (1979)
Cohen singt mit Julie Felix "Hey, That's No Way to Say Goodbye" (1967)
Deception Store ist eine Rockband, die um Sänger und Komponist Marco Pantozzi gewachsen ist. Pindaric Flights(in etwa: "Fantasiereisen")bietet eine Reihe von Lieder, die mit gefühlvoller Stimme gesungen werden und mitunter sehr schön sind. Die Musik hat mehr als nur eine Prise Pink Floyd'sche Atmosphäre! Pindaric Flights schwingt zwischen sanfteren, melancholischen Liedermacher-Klängen (reichlich), Rock Epik (etwas), und 'ne Spur Seventies. Und Pantozzis Stimme klingt manchmal wie die Roger Waters! Dazu kommt, dass einige dieser Songs - wie "Close Your Eyes" - sehr an The Final Cut erinnern, Pink Floyds letztes Album mit Waters.
Beim Thema Peace hat Eric Burdon in seinen Songs und auch sonst immer klar Farbe bekannt.
Auch in Winds of Change hat er sich für den Frieden eingesetzt. Eric Burdons poetische Gedanken prangen auf dem Cover des Albums. Es war der Sommer 1967 als die Platte erschien. Burdons Worte bezeugen die sofortige und völlige Bekehrung zur Musik und zum Idealismus des "Californian Dream".
Eric Burdon and the Animals - Winds Of Change
Side one
"Winds of Change" (00:00)
"Poem by the Sea" (03:59)
"Paint It, Black" (Mick Jagger, Keith Richards) (06:14)
"The Black Plague" (12:14)
"Yes I Am Experienced" (18:14)
Side two
"San Franciscan Nights" (21:54)
"Man—Woman" (25.15)
"Hotel Hell" (30.34)
"Good Times" (35:33)
"Anything" (38:33)
"It's All Meat" (41:54)
Eric Burdon - vocals
Vic Briggs - guitar, piano, arrangements
John Weider - guitar, violin
Danny McCulloch - bass
Barry Jenkins - drums
Additional Personnel:
Keith Olsen - "stepped in on some tracks to deputise on bass after Danny McCulloch broke his wrist."
All songs written by Eric Burdon, Vic Briggs, John Weider, Barry Jenkins, Danny McCulloch, except where noted.
***
"The House Of The Rising Sun" machte ihn berühmt: Am 11. Mai wird Eric Burdon 81.
Burdon und seine Band, The Animals, gehörten neben den Beatles und den Rolling Stones zu den wichtigsten Vertretern der British Invasion.
Eric Burdons Wurzeln liegen im Rhythm and Blues und im Jazz. Ein Auftritt von Louis Armstrong im Fernsehen war für den kleinen Eric eine Offenbarung. Jazz ist bis heute eine seiner Leidenschaften. Seine anderen Vorbilder Ray Charles und Bo Diddley hörte er intensiv in seiner Zeit als junger Arbeiter in den Kohleminen von Newcastle. "Ich war verrückt nach Musik", erzählte er in dem Dokumentarfilm Eric Burdon: Rock'n'Roll Animal des österreichischen Regisseurs Hannes Rossacher, und erinnerte sich an den Anfang seiner Bühnenkarriere. "Jemand im örtlichen Jazzclub hat mir ein Mikrofon in die Hand gedrückt und ich durfte einen Song singen. Bald wurden es zwei Songs am Abend. Und irgendwann stand ich eine halbe Stunde auf der Bühne."
Weißer Mann, schwarze Stimme
1962 formierten sich die Animals mit Burdon als Leadsänger. Ein Jahr später waren sie die Hausband des angesagten Club-A-Go-Go. Der Sänger Sting, der auch aus Newcastle stammt, erinnerte sich in Rock'n'Roll Animal an die spannende Zeit in den 60er Jahren: "Eric und die Animals waren für Newcastle, was die Beatles für Liverpool und die Stones für London waren. Das Vorbild für die Beat Generation."
Stärker als viele britischen Zeitgenossen von Rhythm & Blues beeinflusst, wurde The Animals zweite Single ihr erster Hit: "House of the Rising Sun", das 1964 Platz 1 erreichte.
"House of the Rising Sun"
1965 folgte eine Reihe von Hits: "Don’t Let Me Be Misunderstood" (Nr. 15), "We Gotta Get Out of This Place" (Nr. 13) und "It’s My Life" (Nr. 23).
Hits waren auch "Inside Looking Out", "See See Rider", "When I Was Young" und die Protestsongs "We Gotta Get Out Of This Place" und "Sky Pilot".
Nach "When I Was Young" (Nr. 15, 1967) hatten die meisten der ursprünglichen Bandmitglieder die Gruppe verlassen und Burdon reformierte The Animals ("The New Animals"), um "San Franciscan Nights" (Nr. 9, 1967) und "Monterey" (Nr. 15, 1968) aufzunehmen.
Der ursprüngliche Bassist Chas Chandler wurde Manager der Jimi Hendrix Experience. Burdon schloss sich später der Jazzrock- und Funk-Gruppe War bzw. Eric Burdon & War an.
Erfolgreich auch in den U.S.A.
Eric Burdons knurrische Stimme und Songs über Entfremdung, Paranoia und andere Elemente jugendlicher Angst gaben den Animals auch in den U.S.A. während der ersten Welle der British Invasion eine wichtige Position. Der Musiker aus Newcastle upon Tyne hat in seiner Karriere gemeinsam mit Chuck Berry, Otis Redding und Bruce Springsteen die Bühne geteilt. Das Konzert, das er mit seiner War-Formation 1970 mit Jimi Hendrix gespielt hat, ist ein Mythos der Popgeschichte, denn es war Hendrix' letzter öffentlicher Auftritt: zwei Tage später war er tot. Später wurde Burdon von Patti Smith und Iggy Pop als einer ihrer Lieblingsmusiker benannt.
In seiner langen Rock'n'Roll-Karriere musste er einige Rückschläge wegstecken und trotzdem hat er unverdrossen seinen Weg fortgesetzt – für den Blues und für den Frieden.
Die Band aus Venedig um Maestro Riccardo Scivales gibts schon seit 1981. Gegen Ende des Sommers kommt ein neues Quanah-Parker-Album.
Hier sehen wir Quanah Parker mit der neuen Sängerin Meghi Moschino: "Sailor Song" (kurzer Auszug). Das Lied ist inspiriert von Coleridges berühmter Ballade "The Rime of the Ancient Mariner" (dt.: "Ballade vom alten Seemann").
Die Meghi
Die italienische Progrock-Band Quanah Parker existiert seit 1981 und hat viele Shows gemacht - und wenige Platten veröffentlicht. Wenige aber gut!
Das Hirn hinter der Band, ein studierter Musiker, hat mehrere Bücher über Jazz verfasst... Siehe unten für einen Lebenslauf von Riccardo Scivales.
Sie haben bis jetzt zwei Studio Releases und ein Live produziert:
2012,Quanah!
2015,Suite degli Animali Fantastici
2019, A Big Francesco(live performance, dem verstorbenen Francesco di Giacomo von Banco gewidmet. CD, DVD)
Über den Gründer der Band
Riccardo Scivales, ein echter Venezianer, ist Komponist, Pianist/Keyboarder, Klavierlehrer und Musikwissenschaftler. Er gilt als einer der international anerkanntesten Autoren von Musikbüchern und Transkriptoren von Stride-, Jazz- und Latin-Klaviersoli.
Seine Begeisterung für den Progrock und für den Jazz stammt aus der frühen Jugend. Sein Idol war damals Yes-Keyboarder Rick Wakeman - um gleich danach den Stride (Stride Piano) zu entdecken, ein Solo-Klavierstil aus der Frühzeit des Jazz, der auf den Ragtime zurückgeht und auf Improvisation basiert.
Riccardo Scivales studierte klassisches Klavier, Schlagzeug und Musiktheorie, später Jazzklavier. Sein Studium der Musikgeschichte schloss er mit summa cum laude an der Universität Venezia ab. Die Dissertation, die er präsentierte, ging um den Stil des Harlem Stride Piano.
Er ist Autor mehrerer Jazz-, Latin- und Progressive-Rock-Klaviertranskriptionen, Etüden, Arrangements und Originalstücke, die in den renommierten US-Musikmagazinen Piano Today, Sheet Music Magazine, Keyboard Classics und The Piano Stylist & Jazz Workshop erschienen.
Nach seiner von der Kritik gefeierten und immer noch sehr gefragten Sammlung von Transkriptionen mit dem Titel Harlem Stride Piano Solos, die 1990 von Ekay Music in Bedford Hills (New York) veröffentlicht wurde, erschienen mehr als zwanzig weitere seiner Klavierlehrbücher, Sammlungen von Transkriptionen, Originalkompositionen und musikalischen Essays, die von Ekay Music und von Neil A. Kjos Music Comp., Soliloquy Music, EDT, Mela Music und Pizzicato veröffentlicht wurden. Seine neuesten Bücher – wie der Bestseller Jazz Piano: The Left Hand und die Sammlung Jazz Piano: Pieces To Grow On – wurden als Teil der renommierten Reihe Steinway Library of Piano Music veröffentlicht, die von Ekay Music / Steinway & Söhne herausgegeben wird. Scivales hat auch alle vierunddreißig italienischen Bände der pädagogischen Klavierreihe von Bastien (Neil A. Kjos Music Company) übersetzt und herausgegeben.
Einige von seinen "Classic Latin"-Songs wurden oft in Konzertprogrammen zusammen mit Werken von Piazzolla, Ginastera, de Falla, Rodrigo, Ponce, Gardel, Ellington, Gershwin, JS Bach, Schubert usw. aufgeführt.
Seine Band Quanah Parker war zunächst 1982 bis 1986 aktiv. Nach einer Pause von zwanzig Jahren, vereinte sich die Gruppe im Jahre 2006 wieder. Erst 2012 veröffentlichten sie ihr offizielles Debüt... Und seitdem gehts nur noch aufwärts mit dem Progrock-Ensemble.