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05 Januar, 2011

Blauer Planet / Plànet Bleue

Karat (deutscher Rock), Canardo (französischer hip-hop)

"Tanzt unsere Welt mit sich selbst schon im Fieber ?
Liegt unser Glück nur im Spiel der Neutronen?"






"Petite planète bleue
Vu du ciel, tu as l'aire si triste
Mais si belle."

26 Juli, 2010

Reviews von Maximilian Heckers aktueller CD

Zitate aus den deutschen Rezensionen von
I Am Nothing But Emotion, No Human Being, No Son, Never Again Son



»Ein radikal reduziertes Album, unschuldig, verletzlich, wahrhaftig. (…) Diese hohe Kunst des reinen und unverfälschten Gefühls, zelebriert von Liwa, Lennon, Van Morrison und Dylan, ist jetzt Heckers Metier. Auch wenn er erst verschütt gehen musste, um aufzuräumen.« (http://www.intro.de, April 2010)


»Maximilian Hecker ganz unten: Bei den Aufnahmen zum letzten Album "One Day" war Versagensangst sein ständiger Begleiter, er verlor wochenlang seine Stimme. Auch die folgende Asientour wurde zur Qual, weil er bei jedem Konzert das Gefühl hatte, von seiner Musik entfremdet zu sein. Doch dann traf er in Tokyo auf die japanische Prostituierte Nana, die ihn aus der Identitätskrise rettete. Fortan rasierte sich Hecker nicht mehr, er läuft nur noch in Jogginghosen rum, und auch musikalisch entsagt er allen Schönheitskonventionen. So hat er sein sechstes Album mit simpelstem Equipment in der eigenen Wohnung aufgenommen - und jenseits von Studiokosmetik und großen Arrangements ist Hecker wieder so gut wie allenfalls bei seinem Debüt. Natürlich zehren fragile Pianoballaden wie "Holy Dungeon" und "The greatest Love of all" vom unperfekten Sound, doch entscheidend ist wohl vor allem der freie Kopf, der Hecker wieder zum Autor so großer Schmachter werden ließ. Auch Nana, deren Dienste wohl unbezahlbar waren, widmet er einen Song. Und selbst einen größenwahnsinnigen Albumtitel kann Hecker sich jetzt leisten.« (http://www.kulturnews.de, April 2010)


»Hecker mag in einer persönlichen Krise stecken, musikalisch blüht er auf. Sein neues Album, „I Am Nothing But Emotion, No Human Being, No Son, Never Again Son“, lockt in eine Sphäre ekstatischer Empfindsamkeit, die man sonst nur von Künstlern wie Scott Matthews und Antony Hegarty kennt.« (http://diepresse.com, März 2010)


»Radikal reduziert auf Stimme und Gitarre, singt sich Hecker in den Songwriter-Olymp. Seine intimen, fast spirituellen Texte lassen die Last erahnen, die ihm nach der Lossagung von inneren und äußeren Erwartungen von den schmalen Schultern gefallen ist. Ihm, dem Besieger der Dämonen, dem Schöpfer unendlich tragisch-schöner Songs.« (http://www.prinz.de, April 2010)


»Dieses sechste Album ist zweifellos der bisherige Höhepunkt im Schaffen eines dünnhäutigen Künstlers, der seine Krisen kreativ verwertet. Den vor kurzem noch an sich selbst konstatierten Verwesungsprozess hat er damit eindrucksvoll gestoppt. Der Glamour ist abgeschafft, die innere Schönheit erwacht.« (http://www.now-on.at, April 2010)


»Das Abspecken (…) hat Hecker gut getan: Der zum Kitsch neigende Romantikdarsteller ist auf dem besten Wege zu einem Singer/Songwriter, dem sogar ein Bart ganz prima steht.« (Musikexpress, April 2010)


»Es ist mühselig zu erklären, welch famose Songs hier entstanden sind, weil Hecker erstmals auf Unmittelbarkeit statt Postproduktion setzt. (...) Ein Cover mit wilder Mähne und Vollbart, Lieder, so herzzerreißend, dass man sie nur ganz selten, doch dafür umso intensiver hören kann und Maximilian Hecker, der keine Sekunde zögert, die Karten auf den Tisch zu legen - so und nicht anders funktioniert die Genesung des ehemaligen Popprinzen.« (http://www.motor.de, März 2010)


»Das Album selbst hat mehr mit Erlösung als mit Exzess zu tun. Es offenbart 13 Lieder von betörender Schönheit, die in ihrem Quasi-Demo-Sound so einiges mit einem Neugeborenen gemein haben - die Zartheit, die Reinheit, die Unschuld, das Urvertrauen und nicht zuletzt: die Hingabe an das Leben.« (http://www.plattentests.de, März 2010)


»Melancholie im Frühling? In diesem Fall geht das klar, denn Deutschlands Pop-Intellektueller Maximilian Hecker hat ein neues, wunderschönes Album am Start.« (Musikmarkt, März 2010)


»So gut wie auf dem sechsten Album klang er allenfalls bei seinem Debüt.« (UMag, April 2010)


»Man spürt tatsächlich mit jedem Ton, wie sehr ihm diese 13 Songs am Herzen lagen. Damit gelingt Hecker mit einer einfach gehaltenen, direkten Platte ein großes Künststück: Er berührt. Bis hinein in die letzten Synapsen.« (Visions, April 2010)


Weitere Infos: http://www.myspace.com/maximilianhecker






Nana

You've got the answers
You hold the flowers
Don't lead me on tonight
Don't lead me on

You take my money
You say you love me
Don't lead me in your golden eye
I belong there anyway

And all I came for
is shaking off this longing
This desire

You've got the answers
You've got the scent that I know
And you hold the flowers
And you hold the dreams that I've lost

You take my money
And you take my hand in the dark
And you say you love me
And you know that I will believe

30 Mai, 2010

Pippo Pollina in Kaiserslautern

ULTIMO VOLO – Der letzte Flug

(ein musikalischer Abend im Gedenken an die Opfer von Ustica und Rammstein)

wird am Freitag , 04. Juni
und am Samstag, 05. Juni 2010
in Kaiserslautern in der KAMMGARN, 20 Uhr
letztmals in Deutschland aufgeführt.



ULTIMO VOLO – Der letzte Flug
von und mit
Pippo Pollina (Gesang, Klavier, Gitarre)
& Palermo Acoustic Quartett

Unter der musikalischen Leitung von Willy Honegger: die 23 Streicher des Pfalztheater-Orchester Kaiserslautern

Rezitationen in deutscher Sprache:
Günter Brombacher (vom Schauspielensemble Theaterhaus Stuttgart), Anne Osterloh (vom Schauspielensemble Theaterhaus Stuttgart) und Holger Kraft.






Hintergrund: Die Tragödie von Ustica

Am Abend des 27. Juni 1980 reißt ein Flugzeugabsturz vor der Küste Siziliens 81 Menschen in den Tod – darunter 30 Kinder. Die schleppenden Ermittlungen bieten in der Folge viel Stoff für Hypothesen und Verschwörungstheorien: Radaraufzeichnungen der Unglücksnacht fehlen; das italienische Militär sowie die Nato-Partner USA, Frankreich und Großbritannien verweigern die Zusammenarbeit – und wichtige Zeugen sterben, zuletzt zwei Piloten, die als Mitglieder der italienischen Kunstflugstaffel "Frecce Tricolori" 1988 die Katastrophe von Rammstein auslösten... Wenige Tage später wollten sie vor
einem italienischen Untersuchungsausschuss aussagen.


Bis heute ist der Unglückshergang nicht geklärt

.


ULTIMO VOLO – Der letzte Flug
In Zusammenarbeit mit dem Bürgerprojekt Die AnStifter, Initiatoren des Stuttgarter Friedenspreises, für den Pippo Pollina 2008 nominiert wurde.

Karten-Informationen:
Vorverkauf: 28 €, ermäßigt € 23,50 € / Abendkasse: 31 €, ermäßigt € 27,00 €

Kartentelefon: 0711-40207 - 20 / -21 / -22 / -23, täglich 10:00 bis 21:30 Uhr, tickets@theaterhaus.com
www.theaterhaus.com

Pressekontakt:
Nicola Steller, steller@freie-pr.de, Tel. 07156-350616
Susanne Krebs, nicole.schotters@theaterhaus.com, Tel. 0711-40207-33

Kontakt:
Künstleragentur LAMB-ART, Marion Lambart, Management & Booking Pippo Pollina,
Tel. 07245- 91 66 85 , info@lamb-art.de

www.pippopollina.com

03 Februar, 2010

Sir Oliver Mally & Blues Distillery

Nächstes Konzert:
03.02. 20uhr30 PORGY & BESS - Riemerstr.11 / 1010 Wien (www.porgy.at)
20 Jahre Blues Distillery werden kräftigst abgefeiert! unbedingt vorbeischauen!!


danach geht es Solo in Deutschland weiter:

06.02. 20uhr SCHROTTGALERIE in Glonn
07.02. 20uhr ALFONSO'S - München
08.02. 20uhr BAGELS&MUFFIND - Barerstr.7 / München


dann wird es süss in Österreich

14.02. 11uhr CAFE CENTRAAL - Marihilferplatz / Graz - Solo
19.02. 20uhr SCHOKOLADENMUSEUM - 8333 Riegersburg - "Sir" Oliver Mally + Martin Gasselsberger
21.02. 11uhr30 BRUNCH IM HOTEL WEITZER (wurde verlegt) - "Sir" Oliver Mally + Martin Gasselsberger
27.02. 20uhr RÖDA - 4000 STEYR - 20 Jahre Blues Distillery!! werden erneut zelebriert! auch hier gilt: unbedingt vorbeischauen!!


TIPP: BLUEBIRD'S FRIDAY - Fr. 05.02. 20uhr - Marenzihaus - Leibnitz - PAPA GEORGE (UK)
Geboren 1953 als George Papanicola ist Papa George (der Name entstand spontan '73 beim Signieren eines Posters) einer der grossen und weitgereisten Bluesman Englands. Als "a mean axeman" von "THE TIMES" bezeichnet, dürfen wir uns freuen, Ihnen ein richtiges "Zuckerl'" präsentieren zu dürfen.
"His baritone, late nights and maybe a cigarette too many voice can shake tall buildings and his fingerpicked resonator guitars accompany and enhance his songs beautifully"



nicht vergessen: am 05.02. erscheint Mallys neues album ol' dogs - nu yard

das band-yearbook ist bereits online!
mehr infos unter www.sir-oliver.com

Andere Rockpolitrix-Posts ueber "Sir" Oliver & Blues Distillery:
- Sir Oliver Mally's Blues Distillery - Radio
- Love Is A Devil

14 Juni, 2009

Die Priesterin des Flower Power: Grace Slick

  Sie war die Sängerin von Jefferson Airplane, einer der bekanntesten kalifornischen Bands der Hippiekultur und der frühen Friedensbewegung.



Angefangen hatte Grace als Fotomodell und mit Rockmusik hatte sie wenig Erfahrung. Nach ersten Experimenten im Musikbereich mit ihrer eigenen Band The Great Society folgte sie Anfang 1966 Signe Anderson als Leadsinger von Jefferson Airplane, und mit ihrer wunderbaren, eigenartigen Stimme und ihrer Schönheit wurde sie gleich zur Ikone der späten sechziger und frühen siebziger Jahre. Songs wie "Somebody to Love", "White Rabbit", "Volunteers" (siehe Video), "Plastic Fantastic Lover", "It's No Secret" und "High Flyin' Bird" gehören längst zur Kulturgeschichte.



Schön, begabt und überzeugte Pazifistin: Grace Slick




04 Mai, 2009

Noch eine Songfee: Esther Ofarim

Esther wurde im Dorf Zafad (Galiläa) geboren. Ihre Karriere begann am israelischen Nationaltheater “Habimah”. Sie lernte singen und dort ihren späteren Mann, den Ballettänzer und Choreographen Abraham ("Abi") Reichstat kennen, mit dem sie ein Gesangsduo bildete. 1960 hörte Abi ganz zufällig, dass Hollywood-Regisseur Otto Preminger in seinem Film Exodus (mit u.a. Paul Newman und Eva Maria Saint) für eine Nebenrolle eine schöne, zierliche, junge Dame suchte. Als letzte der wenigen Bewerberinnen wurde Esther zu Probeaufnahmen bestellt und sie bekam die Rolle. Preminger lobte sie in den U.S.A. und Frank Sinatra fuhr nach Israel um ihr einen Vertrag für jede seiner 6 Shows zu geben. Inzwischen hatten Esther und Abi auch eine Gastrolle in Daliah Lavi’s Film Brennender Sand bekommen.

1961: Esther gewann den Kol of Israel (Israeli Song Festival) mit zwei Liedern. Zwei LPs bestätigten den Erfolg des Duos und Esther nahm ihr erstes Solo-Album mit Kinderliedern auf. Die zweite Solo-Platte Lights out folgte 1962. Esther vertrat Israel auf dem Sopot Songfestival in Polen und gewann den zweiten Preis mit dem Lied “Stav” (Herbst). Anschliessend eine 18-Städte-Tournee durch ganz Polen. In der Zwischenzeit bezog das Paar ein Haus in Genf und man hörte die Ofarims im schweizerischen Rundfunk und Fernsehen. 1963 gewann Esther den Schweizer Wettbewerb für die Teilnahme am Grand Prix der Eurovision. Sie repräsentierte die Schweiz in London mit dem Lied “T’en vas pas” (später ins Deutsche als “Melodie einer Nacht” übersetzt) und... sie gewann den Grand Prix! Aber nur für wenige Minuten, weil ein Fehler in der Punktezahl der norwegischen Jury unterlaufen war. Der erste Preis ging an das dänische Duo Grethe und Jorgen Ingmann. Trotzdem brachte ihr dieser zweite Preis einen Vertrag mit Philips ein. Nach dem Grand Prix reisten Esther und Abi nach Kanada für einen Auftritt in der Chanson sur Mesure und tourten durch die U.S.A., wo die erste amerikanische Langspielplatte (Songs der Welt) mit Volksliedern aus verschiedenen Ländern aufgenommen wurde. Ihr zweites deutschsprachiges Lied war “Komm, leg deinen Arm um mich”, der Titelsong aus dem Will-Tremper-Film Die endlose Nacht. Es folgte “Morgen ist alles vorüber” und dann “Das ist meine Liebe” (aus dem Film Es war mir ein Vergnügen, wo die Ofarims die Hauptrolle spielten). In der Rudi-Carell-Show Robinson Crusoe von 1964 spielte Esther die Seejungfrau. Es folgten die deutschen Schlagerfestspiele in Baden-Baden, wo das Duo mit “Schönes Mädchen” den 4. Platz belegte.



Nach einer erneuten Konzerttournee in den U.S.A. machte Esther ihre dritte und bis dahin beste Solo-LP, Is it really me? Die musikalische Leitung hatte Bobby Scott, Arrangeur, Musiker und Amateurboxer aus der Bronx, der die talentierte Sängerin Songs aus amerikanischen Musicals und Shows im Jazzgewand singen ließ ("Night and Day", "Somewhere", "I have dreamed", "A Taste of Honey"...). Im Frühjahr wieder zurück, starteten die Ofarims Konzerttourneen durch Deutschland: 43 Shows in 32 Städten. Parallele Erfolge hatten sie in Holland und Frankreich. Im September 1966 erhielten Abi und Esther Ofarim zwei goldene Schallplatten für insgesamt 500.000 verkaufte Exemplare der LPs Songs der Welt und Neue Songs der Welt. Die dritte goldene LP hieß Noch einen Tanz. 1967: 2in3, aufgenommen in London, Paris und München, mit 13 Liedern in 8 verschiedenen Sprachen, ist fast ein halbes Jahr lang die Nr. 1 in Deutschlands Hitparade. "Morning Of My Life", geschrieben von den Bee Gees, wird ihr größter Hit in Deutschland. Im Dezember ein Auftritt in der Eamonn Andrews Show im englischen Fernsehen, wo die Ofarims “Cinderella Rockefella” vorstellten, ein Welterfolg. 1968 war ihr “Englisches Jahr”. Nach dem triumphalen Konzert in der Londoner Royal Albert Hall durften die Ofarims die Gratulation von der Queen entgegennehmen. Das letzte gemeinsame Konzert war im März 1969 in Köln. Esther und Abi gehen fortan privat und künstlerisch ihre eigenen Wege (Scheidung im November 1970). Esther kündigte an, weiter als Solosängerin arbeiten zu wollen. Ende des Jahres ihr erster Soloauftritt in Berlin mit dem berühmten Pianist und Bandleader Paul Kuhn. Es folgte eine Platte auf Philips mit neuen Lieder, Balladen und Chansons in mehreren Sprachen.

1973 zog sich Esther zurück, um Ruhe zu finden und ein "normales Leben" zu führen. Sie heiratete ihren künstlerischen Betreuer Philipp von Sell in New York. 1983 kam der gemeinsame Sohn David zu Welt.
In Europa gab sie keine Konzerte mehr, nur noch in Tel Aviv. Esther feierte ein internationales Comeback 1982 mit einer Show im New Yorker „Avery Fisher Hall Lincoln Center“. Danach nahm sie weitere Alben in verschiedenen Länder auf. Seit der Trennung von ihrem zweiten Ehemann läßt Esther sich gelegentlich wieder sehen und hören - auch bei uns. Zunächst sang sie nur einmal jährlich in den Hamburger Kammerspielen, doch seit 2003 gibt sie mehrere Konzerte im Jahr, die immer ausverkauft sind. Sie tritt regelmässig im Hamburger St. Pauli-Theater auf. 2007 machte sie eine Mini-Tournee durch Deutschland. Möglicherweise ihre letzte.



Mehr Info zu Esther Ofarim findet man unter
www.esther-ofarim.de

24 April, 2009

Marianne Faithfulls Lieblingsplatten



Das ist die Liste der - ihrer Ansicht nach - zehn besten Titel aller Zeiten:

Billie Holiday - Lady In Satin
Duke Ellington - Ellington At Newport
John Coltrane - A Love Supreme
Miles Davis - Kind Of Blue
Jimi Hendrix Experience - Are You Experienced?
The Beatles - Revolver
The Rolling Stones - Exile On Main Street
The Velvet Underground - The Velvet Underground And Nico
Aretha Franklin - Aretha Arrives
Neil Young - Harvest


marianne faithfull

Marianne Faithfull war mal eine Verführerin mit Engelsgesicht die mit Mick Jagger, Keith Richards und Brian Jones ins Bett ging. Geboren am 29. Dezember 1946 in Hampstead, London, als Tochter eines Literatur-Professors und einer österreichischen Baronesse, verwandelte sie sich bald von einer Pop-Nixe in eine heroinsüchtige Femme fatale. Ihre Biografie liest sich teilweise wie die von Nico, der Sängerin der Band Velvet Underground. Nach Fehlgeburt und Selbstmordversuch glitt Marianne aus ihrer Isolation mit dem Album Broken English (1979). Mit nunmehr brüchiger, rauher Grabesstimme, "wie fünf Rémy Martin und zwei Schachteln Zigaretten zuviel" (Billboard), grantete sie gegen das System und röchelte Liebesgedichte. Theater und Film gehör(t)en zu ihren weiteren Aktivitäten.
Ihre früheren Lieder sind allesamt Klassiker geworden.




Die besten Song-Interpretationen von Marianne Faithfull
als .mp3
(Amazon-Download)

























16 April, 2009

ProgTV

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ProgTV

03 April, 2009

Altes Zirkus gegen Badewannensänger: Gottschalk stichelt gegen Bohlen

Der ZDF-Showmaster kritisiert Bohlens harschen Ton in der RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar"

Thomas Gottschalk (58) und Dieter Bohlen (55) haben sich einen Schlagabtausch in der Illustrierten Bunte geliefert. Gottschalk greift Bohlens oft harte Worte gegenüber den "DSDS"-Kandidaten an: "Mit dem, was du sagst, hast du ja leider meistens recht - und tust ihnen trotzdem unrecht." So sei es beispielsweise unfair, einem Kandidaten vorzuwerfen, er gehe zum "Tuntenball", wenn die Stylisten ihn vorher genauso zurechtgemacht hätten. "Man hat ihn dir auf dem Silbertablett präsentiert, und du hast ihn gekonnt abserviert."
Im übrigen werde bei Bohlens "DSDS" ein "Superstar" geboren, der keiner sei, und alle wüssten es - außer dem Gekürten selbst.


Dieter Bohlen will die Kritik nicht akzeptieren. Er sagte trotzdem, er habe nichts gegen Thomas Gottschalk. "Er ist einer der besten Showleute, die wir haben."


Die letzte "Wetten, dass..?"-Ausgabe vor eineinhalb Wochen hatte 9,23 Millionen Zuschauer (Marktanteil 30,6 Prozent), Bohlens "DSDS"-Sendung sahen 5,22 Millionen (16,8 Prozent). Aber laut einer neuesten Umfrage, haben die meisten Deutschen deutlich mehr Spass an den jaulenden "DSDS"-Badewannensänger als an dem ollen "Wetten, dass...?"-Zirkus.
Kritiker sagen, Gottschalk hätte selbst wesentlich zum Qualitätsverlust des deutschen Fernsehens beigetragen, und Bohlen wäre nur die logische Fortsetzung.



Bücher und DVD von/über Dieter Bohlen
http://astore.amazon.de/bohlen-21



Dieters Sprüche aus Deutschland sucht den Superstar / 1. Staffel

-"Du, das klingt mehr so wie Schweine im Weltall."
-"Mir geht das wirklich ab, dir weiter zuzuhören. Du bist so scheiße vorbereitet... Leck mich doch am Arsch! Ich verschwende meine Zeit nicht mit dir!"
-"Ich kenn nur eine, die das noch schlechter singt. Und das ist Verona."
-"Ich kann mir nicht vorstellen, dass man aus Dir einen Superstar machen kann, vielleicht aus Fröschen oder einem Kilo Hackfleisch, aber das sprengt echt meine Kreativität."
-"Also für mich hast du da gerade zum zweiten Mal die Titanic versenkt."
-"Mein Sushi wird trocken."
-"Wir sind hier nicht bei 'Deutschland sucht das Mittelmaß'."
-"Du siehst aus wie 'ne Dose Cola bei Aldi im Regal."
-"Du singst wie die Mutter von Madonna, und du bist 20."
-"Du singst wie Robbie Williams, wenn er auf dem Pott sitzt."
-"Deine Stimme klingt wie die von Kermit – wenn man hinten drauf tritt."
-"Du bist wirklich alles, was wir hier nicht brauchen."
-"Da krieg' ich keine Gänsehaut, sondern Elefantenpickel."
-"Unterirdisch grausam, du quälst meine Gehörgänge. Das zieht mir die Schuhe aus. Vergiss es."


Dieters Sprüche aus Deutschland sucht den Superstar / 2. Staffel

-"Du klingst, als wenn du auf dem Topf sitzen würdest."
-"Du hast ein göttliches Problem: Der liebe Gott gibt einigen Frauen dicke Möpse, anderen 'ne schlechte Stimme. Und dir hat er nun mal 'ne schlechte Stimme gegeben."
-"Großer Bauchnabel, aber kleine Stimme."
-"Ich kann mir nicht vorstellen, dass man aus Dir einen Superstar machen kann, vielleicht aus Fröschen oder einem Kilo Hackfleisch, aber das sprengt echt meine Kreativität."
-"Ja, das ist eigen, aber auch scheiße-eigen."
-"Das klingt wie Schlager 1974."
-"Unterirdisch grausam, du quälst meine Gehörgänge. Das zieht mir die Schuhe aus. Vergiss es."
-"Du singst wie 'ne Kuh beim Kacken. Aber deine Stimme finde ich geil."
-"Den Knopf gibt es nicht, dass du ein röchelndes Dampfstrahl-Gerät zum Singen bringst..."
-"Kackophonie!"
-"Es waren viele schlechte da, du warst noch schlechter."
-"Du kannst auf einen Windbeutel hauen, und das, was da rauskommt, ist besser, als das, was du machst."

..... (Fortsetzung folgt)




Dieter Bohlen in Worte und Bilder

Eine Fan-Homepage



10 Januar, 2009

Der Tanz um die Welt des Matt Harding

Der Amerikaner Matt Harding hat kein besonderes Talent, keine Lust zu arbeiten und hat nicht einmal ein College besucht ("Ich war zu arm dafür, und sowieso wollte ich immer das Leben draußen lernen"). Er selbst erzählt alles auf seiner Homepage "Where the hell is Matt?". Jetzt ist er berühmt. Allein auf Youtube sind die Videoclips seines Tanzes um die Welt über 5 Millionen Mal aufgerufen worden. Gesponsort wird Matt von der Kaugummi-Firma StrideGum.


Der Soundtrack ist Pop-Ethno. Video 1: "Sweet Lullaby" by Deep Forest. Video 2: "Praan", komponiert von Garry Schyman nach Versen des grossen indianischen Dichters Rabindranath Tagore. Gesungen wird "Praan" von der jungen Palbasha Siddique, einer Amerikanerin bangladesischen Ursprungs.