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24 April, 2009

Marianne Faithfulls Lieblingsplatten



Das ist die Liste der - ihrer Ansicht nach - zehn besten Titel aller Zeiten:

Billie Holiday - Lady In Satin
Duke Ellington - Ellington At Newport
John Coltrane - A Love Supreme
Miles Davis - Kind Of Blue
Jimi Hendrix Experience - Are You Experienced?
The Beatles - Revolver
The Rolling Stones - Exile On Main Street
The Velvet Underground - The Velvet Underground And Nico
Aretha Franklin - Aretha Arrives
Neil Young - Harvest


marianne faithfull

Marianne Faithfull war mal eine Verführerin mit Engelsgesicht die mit Mick Jagger, Keith Richards und Brian Jones ins Bett ging. Geboren am 29. Dezember 1946 in Hampstead, London, als Tochter eines Literatur-Professors und einer österreichischen Baronesse, verwandelte sie sich bald von einer Pop-Nixe in eine heroinsüchtige Femme fatale. Ihre Biografie liest sich teilweise wie die von Nico, der Sängerin der Band Velvet Underground. Nach Fehlgeburt und Selbstmordversuch glitt Marianne aus ihrer Isolation mit dem Album Broken English (1979). Mit nunmehr brüchiger, rauher Grabesstimme, "wie fünf Rémy Martin und zwei Schachteln Zigaretten zuviel" (Billboard), grantete sie gegen das System und röchelte Liebesgedichte. Theater und Film gehör(t)en zu ihren weiteren Aktivitäten.
Ihre früheren Lieder sind allesamt Klassiker geworden.




Die besten Song-Interpretationen von Marianne Faithfull
als .mp3
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02 September, 2008

Legendäre Stones-Zunge ist verkauft worden

Das Victoria and Albert Museum in London wird ab dem kommenden Frühjahr die legendäre rote Zunge der Rolling Stones ausstellen. Das Museum zahlte bei einer Online-Versteigerung in Chicago umgerechnet 63.400 Euro für den Originalentwurf des britischen Künstlers John Pasche. Pasche hatte die berühmte Zunge 1970 entworfen, 1971 zierte sie das Album Sticky Fingers.



Das sei das berühmteste Logo im Rockmusik-Business, sagte eine Museumssprecherin.

16 Juni, 2006

Stoned

Die letzten Monate des charismatischen ex-Rolling-Stones-Gitarristen Brian Jones, der 1969 mit 27 Jahren in seinem Swimmingpool ertrank.

Brian Jones ist neben Janis Joplin, Jimi Hendrix und Jimi Morrison eines der "Opfer" der wilden 60er. Der Mitbegründer der Rolling Stones starb in der Nacht zum 2. Juli 1969. Er ertrank in seinem Swimmingpool. Das Ende eines Hippie-Traum und der Ausgangspunkt, um die vergessene Welt von Jones and Licht zu zerren, seinen Heroismus, die Naivität der Sechziger und die nicht bewiesene Mordtheorie.



1993 erschütterte das Geständnis des ehemaligen Architekten Frank Thorogood die Medienwelt für kurze Zeit, der auf dem Sterbebett bekannte, für Brian Jones Tod verantwortlich zu sein - und geriet schnell wieder in Vergessenheit. Die Version vom tragischen Unfalltod durch Drogen und ein schnelles Leben fügte sich einfach besser in die Reihe anderer toter Rock-Heroen wie Joplin, Hendrix und Morrison, die allesamt unter ähnlichen Umständen aus dem Leben schieden. Und bis heute ist nicht wirklich klar, was in jener Nacht geschah, in der Brian Jones wenige Tage nach seinem Rauswurf bei den Rolling Stones starb.

Regisseur Stephen Woolley versuch sich an einer tiefgründigen Erzählung. Selbst in den 60er-Jahren in Nord Londons aufgewachsen, beschäftigte er sich lange mit den Recherchearbeiten. Das Ergebnis: Stoned, filmische Hommage an eine Musiklegende. In der Hauptrolle ist der unbekannte Leo Gregory.
Aufgewachsen in einem konservativen Elternhaus, fing Brian Jones frühzeitig an, sich aufzulehnen. Er schwängerte mit 16 Jahren seine 14-jährige Freundin, kurz darauf eine verheiratete Frau. Seine kreative, aber auch sehr komplexe Persönlichkeit bildet den Schwerpunkt des Films. Zwischen den von LSD-Trips ausgelösten Farbverfremdungen entdeckt der Zuschauer kleine Gesten, Selbstreflexion, einsame Momente, die aber wieder in Egoismus umschlagen.

Der Rockstar, von Alkohol und Drogen gezeichnet, wurde aus der Band gedrängt - nur einen Monat vor seinem Tod im Pool.



Stoned
(Großbritannien 2005)

Regie: Stephen Woolley
Drehbuch: Neal Purvis, Robert Wade
Schauspieler: Will Adamsdale (Andrew Loog Oldham), Yousef Altin (Bill Wyman), Ras Barker (Lodger), Gerard Bell (Music Teacher), Simon Chandler (Mary s Father), Paddy Considine (Frank Thorogood), Nathalie Cox (Gretal), Luke de Woolfson (Mick Jagger), Guy Flanagan (Dino), Leo Gregory (Brian Jones), Will Hodgkinson (Oldham s driver), Eleanor James (Journalist), Gary Love (Jeff), Monet Mazur (Anita Pallenberg), Simon Minihane (Ian Stewart), David Morrissey (Tom), Cherie Nichole (Secretary), Tuva Novotny (Anna Wohlin), Lisa O'Reilly (Mary), Alfie Owen-Allen (Harry), Rüdiger Rudolf (Volker), Johnny Shannon (Landlord), Angela Simms (Mrs. Jones), David Walliams (Accountant), Amelia Warner (Janet), India Weber (Girl by Pool), Ben Whishaw (Keith Richards), James D. White (Charlie Watts)