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28 November, 2006

'Love Is A Devil' (Sir Oliver Mally)

Sir Oliver Mally - Love Is A Devil

Der österreichische Songwriter "Sir" Oliver Mally lebt den Blues, veröffentlicht geniale Solo-Akustik-Alben, betreibt nebenbei die Formation Sidesteps und ist mit seiner Blues Distillery zum Aushängeschild des "Contemporary Blues" geworden, soll heißen, dass er alle Facetten des Genres (von Chicago- über Texas- bis Westcoast-Blues) absolut glaubwürdig rüberbringt.
Ihn 'live' zu erleben (mit oder ohne Bühnenpartnern) ist immer grossartig, aber noch schöner ist wenn man seine Musik mit sich herumtragen kann. Mally ist im Besitz einer super Stimme und sein Gitarrenspiel ist einfach meisterhaft. Die Songs auf dieser CD lassen sich sowohl laut, als auch leise im Hintergrund hören. "Butterfly Girl" und "Love Is A Devil" haben alle Zutaten, um echte Klassiker zu werden, aber auch die restlichen Titel - die mich teilweise an Ralph McTell erinnern - können voll und ganz überzeugen.
Die Texte? Sehr weise, traurig-humorvoll und mit vielen autobiographischen Zügen.
Superb.



Official Homepage

19 November, 2006

Chumbawamba

Musikkollektiv mit Biss. Bei Chumbawamba passen schöne Melodien und sozialkritische Texte gut zusammen. Techno, soulgetränkten Pop und Folk-Rock sind ihre Lieblingsgebiete. Ihre Musik klingt lustig und anspruchsvoll zugleich. Die Anarcho-Pop-Band aus Leeds ("Tubthumping" bleibt ihr bisher grösster Hit) setzen sich seit 20 Jahren gegen politische Ungerechtigkeiten ein.


Chumbawamba


DISKOGRAFIE

Someone's Always Telling You How to Behave (1996 CD)
Shhh (1996 CD)
Amnesia [CD2] (1997 CD)
Tubthumper (1997 CD)
Tubthumping [Germany Bonus Track] (1997 CD)
Swingin' With Raymond (1998 CD)
Slap! (1998 CD)
English Rebel Songs 1381-1984 (1998 CD)
Anarchy (1998 CD)
Uneasy Listening (1999 CD)
She's Got All the Friends [UK CD Single] (2000 CD)
What You See Is What You Get (2000 CD)
Readymades (2002 CD)
English Rebel Songs 1381-1984 (2003 CD)
Shhhlap! (2003 CD)
Readymades and Then Some [Bonus DVD] (2003 CD)
UN (2004 CD)
Get On With It (2006 CD; live)




GIGS IN 2007 (SO FAR)

17.11.06 Heidelberg (D) - Kulturfenster
18.11.06 Heidelberg (D) - Kulturfenster
19.11.06 München (D) - Feierwerk Hansa39
20.11.06 Prague (CZ) - Abaton NEW!!
21.11.06 Halle (D) - Objekt 5
22.11.06 Schwerin (D) - Zeppelin
23.11.06 Hamburg (D) - LOLA Kulturzentrum
24.11.06 Osnabrück (D) - Haus der Jugend
25.11.06 Hilden (D) - AREA 51

27.01.07 Glasgow - Celtic Connections,The Garage
02.02.07 Lichfield - Guildhall
03.02.07 Cockermouth - Kirkgate Centre
09.02.07 Accrington - Town Hall
10.02.07 Leeds - City Varieties

02.03.07 Kings Lynn - Arts Centre

15.07.07 Tolpuddle - Tolpuddle Martyrs Festival
27.07.07 Guelph (CA) - Hillside Folk Festival
28-30.07.07 Calgary (CA) - Folk Festival
04-06.08.07 Canmore (CA) - Folk Festival

27 Oktober, 2006

Oasis: Auszeichnung für Lebenswerk

Die britische Band Oasis soll bei der nächsten Verleihung der Brit Awards eine Auszeichnung für ihr Lebenswerk erhalten. Im kommenden Februar werde der Britpop-Gruppe aus Manchester der Preis verliehen, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf den Organisator der Brit Awards, die British Phonographic Industry (BPI).
Oasis sind in den vergangenen Jahren schon mehrfach bei den Brit Awards ausgezeichnet worden, sie erhielten unter anderem Preise als beste britische Gruppe und für das beste Album ((What's The Story) Morning Glory?). Auszeichnungen für ihr Lebenswerk erhielten zuvor schon die Beatles, U2, Tom Jones und Sting. Die Brit Awards werden am 14. Februar 2007 verliehen.


Oasis - The story

1991, Noel Gallagher war gerade als Gitarrentechniker für die Inspiral Carpets mit auf Tour, gründete sein kleiner Bruder Liam mit seinen Schulfreunden Paul "Bonehead" Arthurs (Gitarre), Paul McGuigan (Bass) und Tony McCaroll (Drums) eine Band. Die beiden letzteren hatten vorher schon unter dem Namen "Rain" zusammen gespielt. Als Noel zurück nach Manchester kam, sagte er zu, bei der Band mitzuspielen. Allerdings stieg er nur unter der Bedingung ein, dass niemand außer ihm die Songs schreiben durfte.
Sie waren Fans der Beatles, der Sex Pistols und von The Who Auf einem ihrer Gigs hörte sie Alan McGee, der Chef von Creation Records. Und so bekam die Gruppe, die es zu diesem Zeitpunkt nicht für nötig hielt, weder einen Manager anzustellen, noch Demos zu verschicken, einen Plattenvertrag.
Aus einer der vielen mittellosen Bands in Manchester wurden bald gefeierte Helden der Wiederbelebung des Rock. Ihre erste Single "Supersonic", die mit der Textzeile "I feel supersonic / give me gin and tonic" sehr richtungsweisend für sie ist, kommt am 11. April 1994 in die Läden. Sie kommt dank guter Kritiken in die Charts, Oasis-Gigs werden von Geheimtipps zu angepriesenen Erlebnissen der besonderen Art.
Als am 30. August 1994 das Debütalbum Definitely Maybe erschien wird schnell klar: hier ist etwas Großes auf den Markt gekommen. Es wird mit seinen einfachen, geradlinigen, durchaus melodiösen Songs das am schnellsten verkaufte Debüt aller Zeiten werden, steigt in Großbritannien auf Platz Eins in die Albumcharts ein. Aber hier zeichnete sich schon ab, was die Band in ihrer Geschichte am meisten behindern sollte: Noel und Liam begannen sich zu streiten, gaben zunächst keine Interviews mehr gemeinsam, dann verließ Noel die Band während der Amerika-Tour. Die Medienschlacht begann, die britische Klatschpresse interessierte sich mehr für die alkohol- und drogengetränkten Exzesse der Pöbelbrüder als für deren Musik.
Sie gewannen den Brit Award als bester Newcomer und schon am 2.Oktober 1995 kam ihr zweites Album (What's The Story) Morning Glory? raus. Es sollte das am zweithäufigsten verkaufte Album Großbritanniens werden, es bekam fünfmal Platin. Auch in Amerika schafften es Oasis damit in die Top 10, der internationale Durchbruch war endgültig gelungen. Wieder gab es Streit in der Band, sie füllten die Klatschspalten der Medien und die US-Tour wurde abgebrochen.
Man wollte sich lieber auf ein drittes Album konzentrieren, dass im Gegensatz zu den ersten beiden einige Monate Studioarbeit in Anspruch nahm. Be Here Now wurde am 21. August 1997 veröffentlicht. Wieder wurden die Charts getoppt und Touren wegen Streitigkeiten abgebrochen. Am 2.November 1998 folgte das B-Sides-Album The Masterplan, das unter anderem eine Coverversion des Beatles-Songs "I Am The Walrus" enthielt.
Im Jahr 2000 hatte man sich wieder zusammen gerauft und brachte am 28.Februar den Longplayer Standing On The Shoulder Of Giants raus, auf dem Liam zum ersten Mal einen Song ("Little James") beisteuert. Kurz nachdem das Album in Frankreich fertig eingespielt war verließen Bonehead und Mc Guigan die Band. Sie werden durch "Gem" Colin Murray Archer (Gitarre) und Andrew Piran Bell (Ex-Ride und Hurricane-Bassist) ersetzt. Es kommt zu den üblichen Zicken, Noel verkündet, er werde nur noch bei Gigs auf der britischen Insel dabei sein und verlässt die Band auf Amerika-Tour (ein Deja-vu!). Noch im selben Jahr - am 13. November - erscheint das Live-Album Familiar To Milions. Es wurde im Wembley Stadium bei London aufgenommen und in sechs verschiedenen Formaten veröffentlicht.
Zwei Jahre Ebbe müssen die Fans erdulden, bevor am 1. Juli 2002 Heathen Chemistry in den Läden steht. Und dieses Mal hat Noel bei weitem nicht alle Songs geschrieben: drei stammen aus der Feder seines kleinen Bruders, je einer wurde von Gem und Andy beigesteuert. Angeblich soll es nun auch mal eine zu vollständig zu Ende gespielte Tour geben. Aber eigentlich hört sich Noel an, wie immer: "Keiner braucht uns mehr zu sagen, was wir zu tun haben - wir wissen, was wir tun. Wir haben es immer getan. Wir waren die Kleinsten, wir waren die Größten, wir waren die Besten."
Nach fast drei Jahren Pause erscheint Don't Believe The Truth (Mai 2005). Wieder eine wunderbare Platte, mit Songs (wie z.B. "The Importance Of Being Idle" oder "Part Of The Queue") die schon echte Klassiker sind. Im Punkto Pop-Melodien ist keiner besser als die Gallagher-Brüder - mit Ausnahme vielleicht von Travis und Dakota Suite.
Ihr letztes Album Stop the Clocks (Nov. 2006) konnte nur zum Teil begeistern. Es soll eine Art Anthologie, eine Art "Best Of" sein. Es gibt keine neuen Songs drauf, vermutlich wegen der Streitigkeiten zwischen Band und Plattenfirma (Sony). Doch als Meilenstein-Kollektion (v.a. für neue Fans) geht das durchaus in Ordnung.

29 September, 2006

Jerry Lee Lewis: 'Last Man Standing'


Jerry Lee Lewis: Der Superstar des Rock 'N Roll war in jeder Beziehung ein "real wild child". Er spielte Piano mit Händen, Füßen, Ellebogen und Gesäß und zündetete sein Instrument bisweilen auch schon einmal an. Außerdem hatte er eine Vorliebe für Whisky und allzujunge Mädchen. Das ganze Gehabe rechtfertigte er mit einzigartigem boogierollenden Pianorock. Seine angenehme Stimme treibt er dabei oft sanft und leise in die Höhe, wie eine Katze, bevor er dann wieder richtig wild wird.

50 Jahre nach seinem ersten Hit "Whole Lotta Shakin' Goin’ On" (Sun Records) ist JLL, jetzt 70, aktiv wie je und eh. Die 21 Songs in Last Man Standing sind echte Klassiker, und sie werden im Duett mit dem Who's who der Rock-, Country- und R&B-Musik vorgetragen: Jimmy Page, B.B. King, Bruce Springsteen, Mick Jagger & Ronnie Wood, Neil Young, Robbie Robertson, John Fogerty, Keith Richards, Ringo Starr, Merle Haggard, Kid Rock, Rod Stewart, George Jones, Willie Nelson, Toby Keith, Eric Clapton, Little Richard, Delaney Bramlett, Buddy Guy, Don Henley, Kris Kristofferson.



Ein Muss!

20 September, 2006

TV On The Radio


Experimentierfreudigkeit zeigen TV On The Radio, die aus dem New Yorker Boheme-Quartier Williamsburg, Brooklyn - der aktuell fleißigsten Talentschmiede in der Popwelt - stammen. Sie einzuordnen ist schwierig: ihre Lieder reichen von bluesig bis rockig via Soul, Doo-Wop und Boogaloo; eine undefinierbare, avantgardistisch-aufregende Mischung der unterschiedlichsten Musikstile. Prog-Rock ist einer ihrer wichtigsten Einflüsse: Sänger Tunde Adebimpe erinnert irgendwie an den jungen Peter Gabriel, und die Konstruktkomplexität der Songs lässt den Classic-Prog-Fachmann an Gentle Giant denken.
Tunde und Multi-Instrumentalist und Bandmitgründer Dave Andrew Sitek sind auch als bildende Künstler unterwegs. Zusammen wird gemalt, an Visuals gearbeitet (Dave ist Absolvent der Filmschule der N.Y. Universität) und eben auch Musik gemacht, was am Anfang aber noch eher Nebensache war.
Nach der ersten EP-Veröffentlichung auf Touch & Go Records in 2003, wurde das Duo zum Trio (mit Kyp Malone, Gesang, Gitarren, Loops), und mittlerweile zum Quintett.
Wem "normale" Popmusik zu langweilig oder zu doof ist, wird mit TV On The Radio gut bedient sein. Hinter den störrischen Zappel-Beats, rückwärts abgespielten Gitarren und dramatischen Hall-Effekten steckt viel pophistorischer Bezug (Family Stone, Love... Brian Eno... aber "auf keinem Fall die Beach Boys" unterstreicht Adebimpe). Kein Wunder dass David Bowie sie mag. Der "White Duke" hat auch bei den Backgroundvocals zum Stück "Province" im Album Return to Cookie Mountain mitgewirkt.



Diskografie:

OK Calculator (2002; Demo LP)
Young Liars (2003; Maxi-CD)
Desperate Youth, Blood Thirsty Babes (2004)
New Health Rock (2004; Maxi-CD)
Return to Cookie Mountain (2006)
Wolf Like Me (2006; Maxi-CD)


Offizielle Website


Referenzen:
Liars; Yeah Yeah Yeahs; Radiohead; Oneida; Sonic Youth; Pere Ubu; The Good Good; Grizzly Bear; Diane Cluck; The Fall; Test Icicles

"Wolf Like Me" von TOTR - Das Video (Regie: Jon Watts)

TV On The Radios neue Live-Dates:
18.11.06 Hamburg, Knust
19.11.06 Schorndorf, Manufaktur
20.11.06 München, Feierwerk

01 September, 2006

Die meistverkauften Alben/CDs aller Zeit in der U.S.A.

Here is a list of the all-time top selling albums
(number in perenthesis indicates total U.S. sales in millions):

01. THE EAGLES - "Eagles/Their Greatest Hits: 1971-75" (29)
02. MICHAEL JACKSON - "Thriller" (27)
03. LED ZEPPELIN - "Led Zeppelin IV" (23)
04. PINK FLOYD - "The Wall" (23)
05. AC/DC - "Back in Black" (21)
06. BILLY JOEL - "Greatest Hits Vol. I & II" (21)
07. GARTH BROOKS - "Double Live" (20)
08. SHANIA TWAIN - "Come On Over" (20)
09. THE BEATLES - "The Beatles" (19)
10. FLEETWOOD MAC - "Rumours" (19)
11. BOSTON - "Boston" (17)
12. WHITNEY HOUSTON - "The Bodyguard" (soundtrack) (17)
13. THE BEATLES - "The Beatles 1967-70" (16)
14. GARTH BROOKS - "No Fences" (16)
15. THE EAGLES - "Hotel California" (16)
16. HOOTIE & THE BLOWFISH - "Cracked Rear View" (16)
17. ELTON JOHN - "Greatest Hits" (16)
18. LED ZEPPELIN - "Physical Graffiti" (16)
19. ALANIS MORISSETTE - "Jagged Little Pill" (16)
20. THE BEATLES - "The Beatles 1962-66" (15)
21. BEE GEES - "Saturday Night Fever" (soundtrack) (15)
22. GUNS N' ROSES - "Appetite for Destruction" (15)
23. PINK FLOYD - "Dark Side of the Moon" (15)
24. SANTANA - "Supernatural" (15)
25. BRUCE SPRINGSTEEN - "Born in the U.S.A." (15)
26. BACKSTREET BOYS - "Backstreet Boys" (14)
27. GARTH BROOKS - "Ropin' the Wind" (14)
28. JOURNEY - "Greatest Hits" (14)
29. MEAT LOAF - "Bat Out of Hell" (14)
30. METALLICA - "Metallica" (14)
31. SIMON & GARFUNKEL - "Simon & Garfunkel's Greatest Hits" (14)
32. BRITNEY SPEARS - "... Baby One More Time" (14)

*****

The 20 top-selling artists in millions of albums/CDs
(number in perenthesis indicates total U.S. sales in millions):

01. THE BEATLES (168.5)
02. ELVIS PRESLEY (118.5)
03. GARTH BROOKS (116)
04. LED ZEPPELIN (109.5)
05. EAGLES (91)
06. BILLY JOEL (79.5)
07. PINK FLOYD (73.5)
08. BARBRA STREISAND (71)
09. ELTON JOHN (69)
10. AC/DC (66)
11. THE ROLLING STONES (65.5)
12. AEROSMITH (65.5)
13. MADONNA (63)
14. GEORGE STRAIT (62.5)
15. BRUCE SPRINGSTEEN (62)
16. MARIAH CAREY (61.5)
17. MICHAEL JACKSON (60.5)
18. METALLICA (57)
19. VAN HALEN (56.5)
20. WHITNEY HOUSTON (54)

16 August, 2006

Chiemsee Reggae Summer 2006

von Freitag, 25., bis Sonntag, 27. August

Der kleine Ort Übersee rüstet sich an den drei Festivaltagen auf einen Besuchersturm von 25.000 Feiernden. Die erwarteten Stars sind Reggae-Legenden wie Burning Spear, Culture, Eek-A-Mouse und Lee "Scratch" Perry aus Jamaika, Steel Pulse aus England und Seeed aus Berlin. Auch dabei: Deutschlands bekannteste Soulsängerin Joy Denalane und der Inder Don Raja ("Boom Shaka Lak"). Nie zuvor war das Festival so international besetzt. Neben Musikern aus Jamaika, Afrika, Indien, Frankreich, Schweden, Deutschland und Österreich hat sich erstmals eine Band aus Japan verpflichtet.
Für dieses Jahr am letzten Festivaltag, dem Sonntag, ist etwas neues programmiert: offenes Ende, d.h. Musik bis in den Morgen. Eine weitere Neuigkeit: Am Sonntag werden die Geschäfte in Übersee offen bleiben ("Es passiert uns nicht mehr, dass am Samstag die Läden komplett leer gekauft sind"). Neu ist heuer auch, dass eine dritte Bühne gibt. Diese ist in einem zusätzlichen Zelt untergebracht, so dass bei Regen zumindest 15.00 Menschen ein Dach über dem Kopf finden können.
Für den Campingsplatz gibt es strengere Auflagen: Gasflaschen dürfen z.B. nicht mehr mit rein und Toiletten müsen jetzt fest am Boden verankert werden. "Drogen sind grundsätzlich verboten." (!)
Eigentlich beginnt das Festival schon am Donnerstag, 24. August, mit einer Reggae-Tanzschifffahrt über den Chiemsee... Tickets und Vorverkauf: Chiemsee Reggeae Summer.


Lee Perry

Joy Denalane

12 August, 2006

Ein Hoch für 'YouTube'! Dutzende DYLAN-videos online

Hier einige davon:

Bob Dylan - "Blowin' In The Wind"
TV Show Folk Songs And More Folk Songs; WBC TV May 1963

Bob Dylan - "Ballad Of A Thin Man" (live)
The Bootleg Series, Vol. 4: Bob Dylan Live, 1966: The Royal Albert Hall Concert.

Bob Dylan - "Maggies Farm" (live)
Not only is it the famous "gone electric" moment, but an awesome rendition...

Bob Dylan - "Mr Tambourine Man" (live)
This is right after he shocked the Festival by bringing his electric band out. He doesnt play the entire song beacause he was so shocked and hurt by most of the audience harsh reation to "Maggie's Farm".

Bob Dylan - "It's All Over Now, Baby Blue" (live)
From the Don't Look Back Outtakes from his UK tour.

Bob Dylan - "Sara" (live)
The entire album (Desire) is really great.

Bob Dylan - "Oh, Sister" (live)
Performed in The World Of John Hammond, 10th September 1975.

Bob Dylan - "Hurricane" (live)
The violin is simply superb!!

Bob Dylan - "Knockin' On Heaven's Door" (live)

Bob Dylan & Joan Baez - "Never Let Me Go" (live)
From the Ronaldo and Clara show

05 August, 2006

'Love'-Sänger Arthur Lee ist tot


Der amerikanische Rockmusiker Arthur Lee ist mit 61 Jahren in Memphis gestorben. Wie US-Medien berichteten, erlag er bereits am Donnerstag einer Leukämieerkrankung.
Lee, der so genannte erste schwarze Hippie ("the first so-called black hippie"), gründete 1965 in Los Angeles mit Love einer der ersten gemischtrassigen Bands, und ergatterte einen Vertrag bei Elektra. Darüberhinaus entdeckte er The Doors und vermittelte sie an Elektra, welche ihre Promotion fortan mehr auf jene konzentrierten und Love in die Obskurität drückten.
Trotzdem setzten Love durchaus Standards. Das zweite Album der Band enthielt 1967 den ersten Rock-Song ("Revelation"), der eine ganze Album-Seite einnahm.



Lee mischte den friedfertigen "Summer of Love" gehörig auf. Neben Jimi Hendrix, mit dem er einige Songs zusammen schrieb ("Girl On Fire"), galt der Exzentriker als enigmatischster Rockmusiker der Ära und wurde als Songwriter-Genie verehrt. Das Love-Album Forever Changes gilt mittlerweile als eines der besten der Flower-Power-Zeit.



Anfang der Siebziger Jahre fiel die Gruppe aber auseinander. Von 1996 bis 2001 sass Lee dann wegen unerlaubten Waffenbesitzes im Gefängnis. Er hatte mässige Probleme mit Drogen. Dazu kam die Leukämie.


Zahlreiche Benefiz-Konzerte wurden veranstaltet, um Geld für die Krankenhaus-Rechnungen Lees zu sammeln. Erst im Juni hatte der ehemalige Led-Zeppelin-Sänger Robert Plant ein großes Konzert in New York veranstaltet. Auch wenn er dem Krebs letztlich erlag, so hat der unermüdliche Einsatz seiner jüngeren Kollegen letztlich gezeigt, dass die Erinnerung an das musikalische Erbe Arthur Lees erhalten geblieben ist.

31 Juli, 2006

Ellis Paul

Ellis Paul

ELLIS PAUL (40) gilt in der amerikanischen Liedermacherszene als Ausnahmeerscheinung. Seine Musik, solo vorgetragen mit Akustikgitarre und Mundharmonika oder auch mal mit Klavier, schägt eine Brücke zwischen typischem Liedermacherstil, Folk, Country und Softrock. Bekannt wurde er durch seinen Soundtrack zum Kinofilm Shallow Hal mit Gwyneth Paltrow.
Mit den Augen eines Malers für die Details und den Ohren eines Poeten für die Sprache beschreibt Ellis Paul liebevoll die Helden seiner melodischen Kurzgeschichten und haucht ihnen mit seiner außergewöhnlichen, charismatischen Stimme Leben ein.
Sein 11. Album American Jukebox Fables klingt wie ein vertontes Road Movie mit Bildern und Geschichten von Menschen, die ihm entlang der endlosen Highways begegnen. Andere Stücke sind Reflektionen des Künstlers über seine eigene Identität.


Discographie:

2005: American Jukebox Fables
2003: Side of the Road (with Vance Gilbert)
2002: The Speed of Trees
2002: 3000 Miles
2001: Sweet Mistakes
2000: Live
1998: Translucent Soul
1995: A Carnival of Voices
1994: Stories
1993: Say Something
1989: Urban Folk Songs
1989: Am I Home



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