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04 Juni, 2007

Blues pur: Sir Oliver Mally's Blues Distillery

Die neue der Blues Distillery ist da! Der Titel: Radio.



Die Band:
"Sir” Oliver Mally: guitar, voc
Walter “Shakey” Kreinz: bass, voc
Willy Hackl: drums
Martin Gasselsberger: piano, organ

Seit 1990 (Gründung der Band) viele nationale und internationale Auftritte (Schweden, Deutschland, Schweiz, Holland, Belgien, Frankreich, Ungarn, usw.)
Verschiedene Preise und Anerkennungen.
Backingband für Al Jones, Louisiana Red, The Griswalds, "Big Lucky" Carter, Johnny "Yarddog" Jones u.a.
Tour mit Steve James, mit Harp-Legende Sugar Blue...



Die Westcoast/Texas/Contemporary Bluesmen aus Österreich haben ein neus Werk veröffentlicht. CD jetzt bestellen

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"Sir" Oliver Mally - Nächste Konzerte

* 06. Juni 20uhr mally-paier-mallinger + lesung:gertrude flucher - Retzhof in Leitring b. Leibnitz
* 09. Juni 20uhr "Sir" Oliver Mally's Blues Distillery - San Tonio in Gaspoltshofen
* 15. Juni 20uhr "Sir" Oliver Mally's Blues Distillery "Groove Night" in Neuhaus (Germany)
* 16. Juni 20uhr "Sir" Oliver Mally's Blues Distillery Liederbühne Robinson in Runding (Germany)
* 18. Juni 20uhr Solo - Nora Bühne in Kiel (Germany)
* 19. Juni 20uhr "Sir" + Lowfi Kings - Jazz Bühne in Kiel (Germany)
* 20. Juni 21uhr "Sir" + Lowfi Kings - Live Club in Hamburg (Germany)
* 22. Juni 13uhr Solo + Gertrude Flucher - Hofbauer in Leibnitz
* 22. Juni 20uhr "Sir" Oliver Mally's Blues Distillery - Open Air - Gleisdorf
* 30. Juni 20uhr Mally-Paier-Mallinger in Vogau am Deutschmannsee



sir-oliver OFFICIAL website

ATS-Records

13 Mai, 2007

Grand Prix de l'Eurovision

Serbien hat den 52. Eurovision Song Contest gewonnen. Die 22 Jährige Sängerin aus dem ehemaligen Jugoslawien konnte mit einer gefühlvollen Ballade überzeugen. Viele Länder gaben Serbien deshalb 12 Punkte.


Marija Serifovic sang das Lied "Molitva", was soviel wie "Gebet" bedeutet. Der ukrainische Transvestit Verda Serduschka konnte Marija nicht überholen, landete aber auf einem sehr guten 2. Platz. Deutschland musste mit Roger Cicero trotz 19. Platz keine Niederlage erleiden. Er legte einen guten Auftritt ab.


Eine Tendenz, dass sich die östlichen Staaten gegenseitig voteten, konnte man stark erkennen, weswegen vermutet wird, dass die westlichen Länder so schlecht abgeschnitten haben. Unter den Top 10 sind keine westlichen Staaten (!).


Serbien trat zum ersten Mal als einzelner Staat an. Letztes Jahr spalteten sich Serbien und Montenegro, weswegen Marija zuerst das Semifinale bestreiten musste. Sie konnte aber einen glänzenden Durchmarsch hinlegen und so findet der Eurovision Song Contest nächstes Jahr in Belgrad statt.


Der bislang einzige deutsche Sieg mit Nicoles "Ein bißchen Frieden" liegt 25 Jahre zurück...



Die Gewinnerin mit ihren Background-Sängerinnen


Die lettische Gruppe Bonaparti.lv überraschte mit einem italienischen Lied: "Questa notte"

23 April, 2007

Bob Dylan - 'Modern Times'

Des Meisters 44. Album ist auch sein bestes seit rund zwei Jahrzehnten. Ein geniales Alterswerk - Robert Zimmerman alias Bob Dylan ist inzwischen auch schon 65. Die Zeiten ändern sich ("I'm wondering where in the world Alicia Keys could be...") aber der Kampf geht weiter. Kritik am Spätkapitalismus im Form von Rockabilly, Swing, Blues und langsamer Walzer. Aber auch schier Lebensweisheit.

"We live and we die, we know not why
But I'll be with you when the deal goes down
",

bemerkt Bob trocken im stoisch vorwärts schleichenden "When The Deal Goes Down". Ein Hoch auf die Vergeblichkeit. Ein Hoch auf Bob Dylan.

Er ist, wie das britische Musikblatt Mojo schrieb, "teils Philosoph, teils Troubadour, teils Provokateur, teils Sozialkritiker und teils Schutzpatron".

Modern Times erhebt nicht den Anspruch, etwas neues zu präsentieren. Vielmehr zeigt der Barde aus Duluth, Minnesota, daß er immer noch (wie seit jeher) jegliche Modeströmung der Musik ignoriert und sein Ding macht. Und das ausgezeichnet.

Der Titel ist programmatisch. Dylan bezieht sich bewusst auf den Charlie Chaplin-Filmklassiker. Der Mensch und Künstler als Opfer des Fortschritts ist für die Folk-Legende längst Realität, wie er auch in einem Interview mit dem Rolling Stone feststellte. "Wir lieben alle Schallplatten, die man mit einem Plattenspieler abspielen kann, doch schauen wir der Realität ins Auge: diese Tage sind vorbei. Man tut das Beste was man kann, man bekämpft die Technologie so weit es möglich ist, aber ich kenne niemanden, der in den letzten 20 Jahren eine Platte gemacht hätte, die gut geklungen hätte", so sein bitteres Resümee.

Fetziges trifft auf windspielende Zwischentöne, Dylans krächzende Stimme wie ein belebtes Reibeisen wie eh und je und diesen modernen Zeiten überstülpt er wie eine neue Botschaft eine bekannte Langsamkeit. Nachdem Love and Theft (die Platte erschien ausgerechnet am 11. September 2001!) in eher düsterer Stimmung daherkam, präsentiert sich Modern Times wieder ein wenig heller, dank auch der gut funktionierenden Bluesband, die durch niemals endendes Touren mit Dylan zusammengeschweisst und perfekt aufeinander eingespielt ist - namentlich Tony Garnier (Bass, Cello), George G. Receli (Drums, Percussion), Stu Kimball und Denny Freeman (beide Gitarre), sowie Donnie Herron (Steel Gitarre, Geige, Violine, Mandoline). Das ganze klingt so wunderbar alt und vertraut und neu zugleich. Chuck Berry und Muddy Waters lassen grüssen ("Rollin’ and Tumblin" oder "Someday Baby"). Dylan steuert selbst Keyboards und Gitarre bei und gibt sich richtig Mühe beim Singen. Und über seine Songwriterqualitäten gibt es nun wirklich nichts mehr zu sagen.



Rockpolitrix' bevorzugtes Stück: "Workingman's Blues #2" (#1 stammte von Merle Haggard).


"Well, they burned my barn, and they stole my horse
I can't save a dime
I got to be careful, I don't want to be forced
Into a life of continual crime
"
(...)
"Some people never worked a day in their life
Don't know what work even means
."






Bob Dylan - "Modern Times"
(Columbia/SonyBMG)

Erscheinungsjahr: 2006



Tracks:

1. Thunder On The Mountain
2. Spirit On The Water
3. Rollin' and Tumblin'
4. When The Deal Goes Down
5. Someday Baby
6. Workingman's Blues #2
7. Beyond The Horizon
8. Nettie Moore
9. The Levee's Gonna Break
10. Ain't Talkin'

01 April, 2007

Francisca Urio: Einfach zu gut für DSDS

Sie ist rausgeflogen... bei dieser Performance!


Der pure Wahnsinn. Francisca ("Franny", "Francis") hat Klasse, Weltklasse sogar, und ist unbestritten mit Abstand die beste. Ihr Ausscheiden klang wie ein Aprilscherz, doch es war keiner. Auf jeden Fall wird sie ihren Weg gehen. Qualität setzt sich immer durch.

12 März, 2007

DSDS - Auch das ist Musik, also warum snobben?

Die Finalisten


Francisca Urio (26, Berlin)
Sie ist Halb-Afrikanerin: Vater stammt aus Tansania.
- Stärken: professionell, Karrierefrau, Modeltyp. Jeder ihren Auftritte ist der Wahnsinn. Francisca gehört zu den Top 3.
- Schwächen: wirkt berechnend, nicht echt. Und siehe da: sie moderiert beim Berliner Radiosender Jazzradio 101.9 und trat schon mit ex-Kandidatin Priscilla Harrison als Duo 'Silvashado' auf. Also doch eine Profi. Aber es geht bei der Show eben an, Profiqualitäten an den Tag zu legen. Die mögliche Gewinnerin.



Mark Medlock (28, Offenbach)
Schräger Typ, Altenpfleger von Beruf. Lebt in einer WG. Seine Eltern sind beide schon verstorben. Um seine Mutter pflegen zu können, brach Mark die Schule vorzeitig ab. Sein Vater war Gospelsänger. Gegenüber dem Kölner Express gestand Mark: "Ich war schon einmal verheiratet – und zwar mit einem Mann".
- Stärken: der beste Sänger bei den Männern. Top 3. Gefühl ohne Ende. Der neue Lionel Richie, oder gar der Eric Clapton des 21. Jahrhunderts.
- Schwächen: muss seine Launen besser in den Griff bekommen.
Live-Flirt Bohlen-Medlock:
Bohlen: "Mark, ich liebe dich! Du bist mein Schoko-Bär!"
Medlock: "Ich liebe dich, Dieter. Ich könnte dich niederknutschen!"



Max Buskohl (18, Berlin)
Er glänzt bei Lieder von ZZ Top und Lenny Kravitz. Sein Vater Carl Carlton ist Profi-Rocker, war unter anderem Gitarrist bei Robert Palmer, Peter Maffay und Udo Lindenberg. Jung-Max lebte früher auf Lanzarote und verbrachte anschließend anderthalb Jahre auf einem Internat in Irland.
- Stärken: modern, he rocks. Stimmlich und optisch eigener Stil. Top 3.
- Schwächen: Fehlanzeige.



Lauren Talbot (16, Winsen/Aller)
In ihrer Freizeit schreibt "Aschenputtel" eigene Songs, genauso wie Francisca Urio.
- Stärken: größte Persönlichkeit, größter Wiedererkennungswert. Bei ihr kommt der Funke aus dem Herzen. Stimmelage zwischen Janis Japlin und Norah Jones. Für Dieter Bohlen hat die Hauptschülerin (10. Klasse) "den extra Schlag Wahnsinn". Auch Rockpolitrix steht auf sie, aber für den Endsieg wird es kaum reichen. Weil...
- Schwächen: manchmal unsicher, trifft nicht immer die richtigen Tönen (bei der letzten Mottoshow hat sie Sinead O'Connors "Nothing Compares To You" regelrecht umgebracht). Liegt nur am Alter?



Thomas Enns (24)
Hat ein Jahr in Kalifornien gelebt, spielt Geige und ist Mitglied im Jugendsymphonieorchester Köln.
- Stärken: Mister Niveau. Hat seine Stimme voll im Griff.
- Schwächen: falsche Lieder (laut Juroren). "Muss Hits singen statt unbekannter Pop-Balladen."



Jonathan Enns (19, Bruder von Thomas)
- Stärken: singt besser als Heino, sein Teddybär-Charme kommt bei den Mädchen an. Wie Thomas spielt er Geige.
- Schwächen: Sinkflug nach unten. Laut Jury, hat er sich seit dem ersten Casting nur verschlechtert. Juror Dieter Bohlen hat ihn mal heftig gescholten: "Die Perücke von Tony Marshall trifft mehr Töne als du!“. Rockpolitrix sieht es da anders.
[Jetzt zählt es sowieso nicht mehr: bei der letzten "Mottoshow" is Jonathan ausgeschieden. Nun gut. Jetzt ist er endlich raus und - Schluss. Schade eigentlich.]



Julia Falke (18, aus Fürstenzell in Bayern)
Ein süßer Fratz. Kommt aus derselben Ecke wie Küblböck.
- Stärken: Laut Rockpolitrix' Meinung war sie unter den Top 3 - bis wir bemerkt haben, dass die dreiköpfige Jury sie (nicht) mehr mag. "Ist klasse nur in ’ner Karaoke-Bar" (O-Ton Dieter Bohlen). Gar nicht wahr: Sie hat Bonnie Tylers "Total Eclipse Of The Heart" einfach spitzenmässig gesungen. Die Zuschauer zu Hause haben sie gerettet.
- Schwächen: "Null Gefühl, quakt, ein Rotzlöffel". (...) "Die Wahrscheinlichkeit, dass ich Verona noch mal heirate, ist größer als ihre Gewinnchance!" (nochmals Bohlen).



Martin Stosch (16)
Wet Wet Wet / Take That-Style.
- Stärken: er ist telegen (von Kleinmädchen heiß umschwärmt). Charmebolzen, Schwiegermuttertyp.
- Schwächen: zu wenig Repertoire. Er kann nicht immer "Tears in Heaven" singen.



Lisa Bund (18)
Dessous-Verkäuferin aus Hattersheim (Hessen).
- Stärken: Bohlens Terrorkrümel! "Gefühl, Power, kämpft wie keine andere." Hat tatsächlich 'ne Superstimme. Eine blonde Whitney Houston.
- Schwächen: Sie kommt manchmal etwas zickig rüber - mit ihren Diva-Allüren steht sich selbst im Weg. Sollte übrigens aufpassen, dass ihre Stimme sich nicht immer so krass überschlägt. Bleibt dennoch Dieters Favoritin.

21 Februar, 2007

Chumbawamba

April Tour Dates in Germany


20.04.07 Tuttlingen - Rittergarten
21.04.07 Geislingen - Rätsche im Schlachthof
22.04.07 Essen - Grend
23.04.07 Essen - Grend
25.04.07 Berlin - Tommyhaus
26.04.07 Hannover - Faust
27.04.07 Rostock - Stubnitz
28.04.07 Goettingen - Night of the Clubs
29.04.07 Muenster - Gleis 22

02 Januar, 2007

The Lutz Popphusen Softcore Explosion

An der Adresse http://www.realmusic.de sind kostenlose Songs im mp3-Format zu finden, darunter das komplette Album Drei Akkorde sind einer zuviel, gespielt von Dirk Scheuer aka Lutz Popphusen (Ex-Mitglieder von Grong und Hydroplanes) und seinem treuen Wegbegleiter und exzellenten Drummer Simon Phillips.

Lustige Seiten mit interessanten Infos.


The Lutz Popphusen Softcore Explosion
dirkscheuer.com

26 Dezember, 2006

Der "Godfather of Soul" ist tot


Er war einer der prägendsten afro-amerikanischen Musiker in der Geschichte der populären Musik. James Brown, der schrille "Godfather of Soul", ist mit 73 Jahren im Emory Crawford Long Hospital in Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) gestorben. Bekannt wurde er mit Songs wie "Sex Machine", "I Got You (I Feel Good)" oder "Living In America".

Viele Stars versuchten ihn zu kopieren, von ihm zu lernen oder auf seinen Stil aufzubauen. Wenn Mick Jagger und Michael Jackson auf der Bühne tanzen, merkt man, wer sie inspiriert hat. Wenn David Bowie sein Lied "Fame" singt, klingt auch James Brown immer mit. Und wenn man Prince sich während seine Performances bewegen sieht, weiß man, wer sein Vorbild ist. Rap, Funk, Hip-Hop oder Disco-Musik - all diese Musikrichtungen hat der Soul-Pionier beeinflusst; beeinflusst mit seiner sägenden Stimme und revolutionären Rhythmen, die die Basis für seine Musik waren.



Der "Godfather of Soul" war nicht nur eine schillernde Person: Er war auch ein harter, disziplinierter Arbeiter. Wenn er auf der Bühne in die Knie ging und sich von einem seiner Bandmitglieder einen Umhang überlegen ließ, kreischten seine Fans vor Begeisterung. Und wenn er dann langsam stöhnend seine Songs aufbaute, hielt es Keiner mehr auf den Sitzen aus. "Say It Out Loud - I’m Black and I’m Proud" war mehr als nur Musik: das war 1968 auch eine politische Erklärung des Notenkünstlers. Dieses Lied wurde zur Hymne für die schwarze Bürgerrechtsbewegung. Live-Übertragungen seiner Konzerte im Fernsehen verhinderten in mehreren amerikanischen Städten Krawalle nach der Ermordung von Martin Luther King. Doch seine politischen Überzeugungen waren längst nicht so eindeutig. Er spielte für die amerikanischen Soldaten in Vietnam und machte Wahlkampf für den republikanischen Präsidenten Richard Nixon.

Geboren wurde er als James Joe Brown am 3. Mai 1933 in Barnwell, South Carolina, als dort noch die Rassentrennung herrschte. Er wuchs in unberschreiblich ärmlichen Verhältnissen. Bereits in jungen Jahren musste er wegen bewaffneten Raubüberfalls in einer Jugendhaftanstalt in Georgia einsitzen. Auf Grund der Unterstützung der Familie des Sängers Bobby Byrd entließ man ihn unter Auflagen aus der Haft und James begann in der Gospel-Gruppe von Byrd zu singen, bevor er seine erste Band gründete: The Flames. Er versuchte sich auch als Boxer und Baseball-Spieler, doch der Durchbruch gelang ihm als Solo-Musiker. Er spielte über 50 Alben ein und schaffte es mit mehr als 100 Liedern in die Charts. Seinen erfolgreichsten Lauf hatte er zwischen 1960 und 1977, als jede seiner Aufnahmen in den US-Top-100 landete. Darunter waren "Please, Please, Please" (James Brown and The Flames) und "Papa's Got a Brand New Bag". Doch auch in den Jahren danach gelangen ihm immer wieder riesige Verkaufserfolge.
Er baute sich ein Imperium aus Radiostationen, Fernsehsendern, Musikverlagen, einer Plattenproduktion, einer Künstleragentur, einer Immobilienfirma und einer Restaurant-Kette auf. Seine Popularität nutzte er aber auch, um in Schulen der Schwarzenghettos die Notwendigkeit einer Ausbildung und den Kampf gegen Drogen zu predigen.

Seine größten Feinde sah James Brown in - wie er sie nannte - den "Renommier-Negern Hollywoods" wie Sidney Poitier, Sammy Davis Jr., Bill Cosby und anderen. Sie hätten nie das wahre Leben der schwarzen Ghettos in die Öffentlichkeit gebracht.



Für "Papa's Got a Brand New Bag" und "Living In America" wurde er mit einem Grammy geehrt. 1992 erhielt er diese Auszeichnung noch einmal für sein Lebenswerk.
Eine Kostprobe seines Talents gab er in John Landis Kultfilm The Blues Brothers, in dem er einen Prediger spielt, der seiner Gemeinde mit einem Gospel-Chor einheizt.

Doch die Musik war nur die eine Seite seines Lebens: Immer wieder kam er auch mit dem Gesetz in Konflikt. Ende der 80er Jahre musste er nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei für zweieinhalb Jahre im Gefängnis - verurteilt wegen Drogen- und Waffenbesitz. Seine Ehe mit der dritten Ehefrau Adrienne wollte er 1994 scheiden, zog sein Vorhaben aber wieder zurück, nachdem sie ihn erneut wegen Misshandlung und Körperverletzung angezeigt hatte. Adrienne starb am 6. Januar 1996 nach monatelangem Drogenentzug und einer Schönheitsoperation in einem Krankenhaus in Beverly Hills.

"The Hardest Working Man in Show Business" wollte am Silvesterabend an New Yorks Times Square zwei Shows geben und hatte für Januar mehrere Auftritte in Kanada vereinbart.

28 November, 2006

'Love Is A Devil' (Sir Oliver Mally)

Sir Oliver Mally - Love Is A Devil

Der österreichische Songwriter "Sir" Oliver Mally lebt den Blues, veröffentlicht geniale Solo-Akustik-Alben, betreibt nebenbei die Formation Sidesteps und ist mit seiner Blues Distillery zum Aushängeschild des "Contemporary Blues" geworden, soll heißen, dass er alle Facetten des Genres (von Chicago- über Texas- bis Westcoast-Blues) absolut glaubwürdig rüberbringt.
Ihn 'live' zu erleben (mit oder ohne Bühnenpartnern) ist immer grossartig, aber noch schöner ist wenn man seine Musik mit sich herumtragen kann. Mally ist im Besitz einer super Stimme und sein Gitarrenspiel ist einfach meisterhaft. Die Songs auf dieser CD lassen sich sowohl laut, als auch leise im Hintergrund hören. "Butterfly Girl" und "Love Is A Devil" haben alle Zutaten, um echte Klassiker zu werden, aber auch die restlichen Titel - die mich teilweise an Ralph McTell erinnern - können voll und ganz überzeugen.
Die Texte? Sehr weise, traurig-humorvoll und mit vielen autobiographischen Zügen.
Superb.



Official Homepage

19 November, 2006

Chumbawamba

Musikkollektiv mit Biss. Bei Chumbawamba passen schöne Melodien und sozialkritische Texte gut zusammen. Techno, soulgetränkten Pop und Folk-Rock sind ihre Lieblingsgebiete. Ihre Musik klingt lustig und anspruchsvoll zugleich. Die Anarcho-Pop-Band aus Leeds ("Tubthumping" bleibt ihr bisher grösster Hit) setzen sich seit 20 Jahren gegen politische Ungerechtigkeiten ein.


Chumbawamba


DISKOGRAFIE

Someone's Always Telling You How to Behave (1996 CD)
Shhh (1996 CD)
Amnesia [CD2] (1997 CD)
Tubthumper (1997 CD)
Tubthumping [Germany Bonus Track] (1997 CD)
Swingin' With Raymond (1998 CD)
Slap! (1998 CD)
English Rebel Songs 1381-1984 (1998 CD)
Anarchy (1998 CD)
Uneasy Listening (1999 CD)
She's Got All the Friends [UK CD Single] (2000 CD)
What You See Is What You Get (2000 CD)
Readymades (2002 CD)
English Rebel Songs 1381-1984 (2003 CD)
Shhhlap! (2003 CD)
Readymades and Then Some [Bonus DVD] (2003 CD)
UN (2004 CD)
Get On With It (2006 CD; live)




GIGS IN 2007 (SO FAR)

17.11.06 Heidelberg (D) - Kulturfenster
18.11.06 Heidelberg (D) - Kulturfenster
19.11.06 München (D) - Feierwerk Hansa39
20.11.06 Prague (CZ) - Abaton NEW!!
21.11.06 Halle (D) - Objekt 5
22.11.06 Schwerin (D) - Zeppelin
23.11.06 Hamburg (D) - LOLA Kulturzentrum
24.11.06 Osnabrück (D) - Haus der Jugend
25.11.06 Hilden (D) - AREA 51

27.01.07 Glasgow - Celtic Connections,The Garage
02.02.07 Lichfield - Guildhall
03.02.07 Cockermouth - Kirkgate Centre
09.02.07 Accrington - Town Hall
10.02.07 Leeds - City Varieties

02.03.07 Kings Lynn - Arts Centre

15.07.07 Tolpuddle - Tolpuddle Martyrs Festival
27.07.07 Guelph (CA) - Hillside Folk Festival
28-30.07.07 Calgary (CA) - Folk Festival
04-06.08.07 Canmore (CA) - Folk Festival