Das ist ein autobiografisches Album. Pieretti schuf es in Zusammenarbeit mit 30 Künstlern, darunter Ray Weston von Echolyn und Kate Nord von Noveria. Die Platte wurde von Francesco Mattei im Underworld Studio gemischt.
Der Römer Massimo Pieretti ist ein bekannter Pianist und Keyboardspieler, Absolvent des Konservatoriums Santa Cecilia in der italienischen Hauptstadt und Professor für Klavier an der Musikhochschule MIUR. Er wirkt auch bei Noage mit, der Band von Germana Noage (ehemalige Aetherna-Leadsängerin).
Ein Neuanfang: ist das nicht das, was wir alle wollen oder worauf wir bereits ausgerichtet sind? Mit A New Beginningpräsentiert uns Pieretti ein wunderschönes Werk, das aus 15 Songs besteht (einige davon sind „Reprise“ oder alternative Versionen). Diese Tracks reflektieren teilweise die Leidenschaft des Musikers für Progressive Rock - das gilt insbesondere für „A New Beginning - Part A“, „A New Beginning - Part B“ und „I Hope You Will Always Be Here With Me“. Es sind alle ansprechenden Gesangstücke, insgesamt stilistisch heterogen und mit einer Neigung zur Progressiven Soulmusik. Das Lineup besteht aus lauter wertvollen Kollegen von Pieretti.
Unter den neuen kultivierten und inspirierten progressiven Komponisten: Massimo Pieretti (Klavier und Keyboards, Musikpädagogik)
A New Beginningenthält Lieder, die größtenteils von gefühlvollen Atmosphären und Themen geprägt sind. Der Titel des Albums nimmt offensichtlich Bezug auf das Verlassen des Tunnels der Covid-19-Pandemie. Die Platte selbst wurde während des Lockdowns geboren und repräsentiert die persönlichen Gedanken und Lebenserfahrungen des Autors. Pieretti interessieren Sozial- und Umweltproblematik.
Jedenfalls gibt es für die Intensität mancher Lieder auch andere, speziellere Gründe. So ist z.B. "Things To Live and To Die For" dem Bruder gewidmet, der Suizid beging. Massimo Pieretti hat uns verraten, er habe nur einen Nachmittag gebraucht, um Text und Musik zu schreiben. "Things To Live and To Die For" ist eine Hymne der Hoffnung und des Mitgefühls, die aus einer unsäglichen Tragödie geboren wurde.
"In November"
In diesem Album setzt Massimo Pieretti mehrere Sänger ein. Un er hat sage und schreibe fünf verschiedene Gitarristen hinzugezogen.
Die Sängerliste:Ray Weston, Marco Descontus, Elena D'Angelo, Lorenzo Cortoni, Ciro Afeltra, Kate Nord, Daniela Papale, Francesca Pelliccia, Germana Noage, Maria Chiara Rocchegiani, Daniela Del Ponte, Nikeef.
Ein besonders spannendes, bewegendes Stück trägt den Titel „Out Of This World“ (mit der legendären Friedensrede von Charlie Chaplin im Film Der große Diktator). „Out Of This World“ liegt hier in der Pre-Mixing-Version vor, auf zwei Arbeitsvideos verteilt.
Das werde ich bestimmt nicht verpassen: das Mo' Blow Quartet wird wieder an das Burghausen Jazz Festival teilnehmen!!
Mo' Blow aus Berlin ist längst Kult. Die groovigen-funkigen Jungs sind: Felix F. Falk (Saxofone), Matti Klein (Rhodes), Tobias Fleischer (Bass) und André Seidel (Schlagzeug). Unverwechselbar und original. Und -- 100% Spass.
Sehr reich und vielfaltig wie immer das diesjährige IG Jazz Burghausen / Sektion "Jazz im Herbst". (In Jazzkeller und Stadtsaal).
[A propos: weiss jemand, wofür die zwei Buchstaben I und G stehen??? Sie sind die Abkürzung von... Ja, genau!]
Morgen (Sa. den 19. Okt.) wird "Teufelsgeiger" Adam Baldych mit seinem Imaginary Quartet(eine Formation aus Polen) uns allen zeigen, was mit Violine im Jazz möglich ist. Baldych steht in einer langen Tradition herausragender Jazz-Violinisten: Zbigniew Seifert, Michal Urbaniak, Krzesimir Debski, Henryk Gembalski...
20 Uhr, Jazzkeller.
Er war einer der prägendsten afro-amerikanischen Musiker in der Geschichte der populären Musik. James Brown, der schrille "Godfather of Soul", ist mit 73 Jahren im Emory Crawford Long Hospital in Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) gestorben. Bekannt wurde er mit Songs wie "Sex Machine", "I Got You (I Feel Good)" oder "Living In America".
Viele Stars versuchten ihn zu kopieren, von ihm zu lernen oder auf seinen Stil aufzubauen. Wenn Mick Jagger und Michael Jackson auf der Bühne tanzen, merkt man, wer sie inspiriert hat. Wenn David Bowie sein Lied "Fame" singt, klingt auch James Brown immer mit. Und wenn man Prince sich während seine Performances bewegen sieht, weiß man, wer sein Vorbild ist. Rap, Funk, Hip-Hop oder Disco-Musik - all diese Musikrichtungen hat der Soul-Pionier beeinflusst; beeinflusst mit seiner sägenden Stimme und revolutionären Rhythmen, die die Basis für seine Musik waren.
Der "Godfather of Soul" war nicht nur eine schillernde Person: Er war auch ein harter, disziplinierter Arbeiter. Wenn er auf der Bühne in die Knie ging und sich von einem seiner Bandmitglieder einen Umhang überlegen ließ, kreischten seine Fans vor Begeisterung. Und wenn er dann langsam stöhnend seine Songs aufbaute, hielt es Keiner mehr auf den Sitzen aus. "Say It Out Loud - I’m Black and I’m Proud" war mehr als nur Musik: das war 1968 auch eine politische Erklärung des Notenkünstlers. Dieses Lied wurde zur Hymne für die schwarze Bürgerrechtsbewegung. Live-Übertragungen seiner Konzerte im Fernsehen verhinderten in mehreren amerikanischen Städten Krawalle nach der Ermordung von Martin Luther King. Doch seine politischen Überzeugungen waren längst nicht so eindeutig. Er spielte für die amerikanischen Soldaten in Vietnam und machte Wahlkampf für den republikanischen Präsidenten Richard Nixon.
Geboren wurde er als James Joe Brown am 3. Mai 1933 in Barnwell, South Carolina, als dort noch die Rassentrennung herrschte. Er wuchs in unberschreiblich ärmlichen Verhältnissen. Bereits in jungen Jahren musste er wegen bewaffneten Raubüberfalls in einer Jugendhaftanstalt in Georgia einsitzen. Auf Grund der Unterstützung der Familie des Sängers Bobby Byrd entließ man ihn unter Auflagen aus der Haft und James begann in der Gospel-Gruppe von Byrd zu singen, bevor er seine erste Band gründete: The Flames. Er versuchte sich auch als Boxer und Baseball-Spieler, doch der Durchbruch gelang ihm als Solo-Musiker. Er spielte über 50 Alben ein und schaffte es mit mehr als 100 Liedern in die Charts. Seinen erfolgreichsten Lauf hatte er zwischen 1960 und 1977, als jede seiner Aufnahmen in den US-Top-100 landete. Darunter waren "Please, Please, Please" (James Brown and The Flames) und "Papa's Got a Brand New Bag". Doch auch in den Jahren danach gelangen ihm immer wieder riesige Verkaufserfolge. Er baute sich ein Imperium aus Radiostationen, Fernsehsendern, Musikverlagen, einer Plattenproduktion, einer Künstleragentur, einer Immobilienfirma und einer Restaurant-Kette auf. Seine Popularität nutzte er aber auch, um in Schulen der Schwarzenghettos die Notwendigkeit einer Ausbildung und den Kampf gegen Drogen zu predigen.
Seine größten Feinde sah James Brown in - wie er sie nannte - den "Renommier-Negern Hollywoods" wie Sidney Poitier, Sammy Davis Jr., Bill Cosby und anderen. Sie hätten nie das wahre Leben der schwarzen Ghettos in die Öffentlichkeit gebracht.
Für "Papa's Got a Brand New Bag" und "Living In America" wurde er mit einem Grammy geehrt. 1992 erhielt er diese Auszeichnung noch einmal für sein Lebenswerk. Eine Kostprobe seines Talents gab er in John Landis Kultfilm The Blues Brothers, in dem er einen Prediger spielt, der seiner Gemeinde mit einem Gospel-Chor einheizt.
Doch die Musik war nur die eine Seite seines Lebens: Immer wieder kam er auch mit dem Gesetz in Konflikt. Ende der 80er Jahre musste er nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei für zweieinhalb Jahre im Gefängnis - verurteilt wegen Drogen- und Waffenbesitz. Seine Ehe mit der dritten Ehefrau Adrienne wollte er 1994 scheiden, zog sein Vorhaben aber wieder zurück, nachdem sie ihn erneut wegen Misshandlung und Körperverletzung angezeigt hatte. Adrienne starb am 6. Januar 1996 nach monatelangem Drogenentzug und einer Schönheitsoperation in einem Krankenhaus in Beverly Hills.
"The Hardest Working Man in Show Business" wollte am Silvesterabend an New Yorks Times Square zwei Shows geben und hatte für Januar mehrere Auftritte in Kanada vereinbart.